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YB benötigt für den Titel die Wende in Genf
Die YB muss am Freitag im Rückspiel des Playoff-Finals gegen Servette ein 1:2-Handicap wettmachen. Der Glaube lebt, auch wenn die Bernerinnen bisher alle vier Saisonduelle mit Servette verloren haben.
Am Pfingstmontag wäre die Kulisse perfekt gewesen, um für die schwierige Reise nach Genf vorzulegen: prächtiges Wetter und vor allem fast 8000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Wankdorf. Doch ein ärgerliches, frühes Gegentor zwang die Bernerinnen, einem Rückstand hinterherzurennen, und schien sie zu hemmen. Erst nach dem 0:2 griff das Team von Coach Imke Wübbenhorst gelöster und wuchtiger an und wurde mit dem wichtigen Anschlusstreffer belohnt.
"Das war enorm wichtig", sagte Giulia Schlup über diesen späten Penaltytreffer. "Wir wissen: Wir sind dran." Captain Laura Frey fordert für das zweite Duell vom Team etwas mehr Überzeugung, damit die Chancen, die sich YB bieten, auch genutzt werden. Allzu viele Offensivaktionen hatten die Bernerinnen im Heimspiel nicht. Umso wichtiger ist es, dass der Titelverteidiger effizient agiert.
Kraft wird YB aus der Erinnerung an den letztjährigen Final schöpfen. Damals verlor es das Hinspiel gegen GC ebenfalls und holte schliesslich den Titel im Rückspiel nach Penaltyschiessen. Allerdings fand damals das erste Spiel auswärts statt und die Aufholjagd gelang vor eigenem Anhang. Und wichtiger noch: Servette macht bisher in dieser Saison einen sehr stabilen Eindruck. Daheim haben sie noch gar nicht verloren.

















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