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Wirtschaft
Keystone-SDA | Dienstag, 17. Februar 2026

Zahl der Erwerbstätigen weiter gestiegen - höhere Erwerbslosigkeit

Vom Schweizer Arbeitsmarkt kommen weiterhin unterschiedliche Signale. So hat sich die Zahl der Erwerbstätigen im vierten Quartal 2025 weiter erhöht. Gleichzeitig lag die Erwerbslosenquote über dem Vorjahreswert.

Insgesamt waren in der Schweiz im Schlussquartal des letzten Jahres 5,39 Millionen Personen erwerbstätig, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag in seiner vierteljährlich publizierten Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) schreibt. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal von 0,1 Prozent.

In Vollzeitäquivalenten (VZÄ) ausgedrückt stieg die Zahl der Erwerbstätigen innert Jahresfrist ebenfalls um 0,1 Prozent. Saisonbereinigt blieben die Erwerbstätigenzahl und die Zahl der VZÄ im Vergleich zum 3. Quartal 2025 unverändert.

Zurückzuführen war der Anstieg auf mehr Erwerbstätige aus dem Ausland: Innert Jahresfrist stieg die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte um 1,8 Prozent auf 1,90 Millionen Personen. Die Zahl der schweizerischen Erwerbstätigen ging derweil um 0,8 Prozent auf 3,49 Millionen zurück.

Höhere Erwerbslosenquote

Erwerbslos waren im vierten Quartal nach Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) 256'000 Menschen, womit die Erwerbslosenquote auf 5,0 Prozent und damit deutlich über dem Vorjahr (4,4%) zu liegen kam. In der EU lag die Erwerblosenquote bei 5,8 Prozent und in der Eurozone (EZ20) bei 6,1 Prozent.

Die ILO-Erwerbslosenquote ist deutlich höher als die Arbeitslosenquote gemäss Definition des Seco, bei der nur die als arbeitslos gemeldeten Personen gezählt werden.

Die Erwerbslosenquote erhöhte sich im Vorjahresvergleich sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Bei den 50- bis 64-Jährigen nahm sie stärker zu als bei den 25- bis 49-Jährigen, allerdings liegt die Quote bei den Älteren noch immer tiefer als bei den Jüngeren.

Der Anteil der Langzeiterwerbslosen an der Gesamtzahl der Erwerbslosen stieg minimal auf 34,5 Prozent an, die mediane Dauer der Erwerbslosigkeit verkürzte sich hingegen um rund drei Wochen auf 199 Tage.

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