/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Samstag, 10. Oktober 2026

Zahlreiche Festnahmen bei Protesten in Neu-Delhi

Bei neuen Strassenprotesten der "Kakerlaken"-Jugendbewegung in Indien gegen eine umstrittene Überprüfung von Wählerverzeichnissen hat die Polizei nach Medienberichten Tausende von Menschen festgenommen. Zahlreiche Protestteilnehmer seien am hauptsächlichen Kundgebungsort im Zentrum Neu-Delhis und an anderen Orten der Hauptstadt aufgegriffen und abgeführt worden, berichteten die Zeitung "The Hindu" und andere einheimische Medien. Um die polizeilich verbotenen Proteste zu verhindern, hatten die Behörden Tausende von Sicherheitskräften mobilisiert, Strassenbarrieren errichtet, einstweilige Internetsperren verhängt und U-Bahnstationen geschlossen.

Bereits vor Beginn der angekündigten Proteste wurden ihr Gründer Abhijeet Dipke und andere Vertreter bei der Landung auf dem internationalen Flughafen in Neu-Delhi festgenommen, teilte die "Kakerlaken-Volkspartei" (CJP) mit. "Kommt und verhaftet uns, wir haben keine Angst", sagte Dipke laut dem Sender NDTV zu Polizistinnen in einem Flugzeug, das aus Mumbai gekommen war.

Rücktritt von Wahlkommissionschef gefordert

Eine Kernforderung der Bewegung ist der Rücktritt des obersten Chefs der Wahlkommission, Gyanesh Kumar. Die unabhängige Kommission ist für die jüngste landesweite Revision der Wählerverzeichnisse verantwortlich, bei der 130 Millionen Namen gelöscht worden sein sollen. Kritiker werfen der Wahlkommission vor, die Änderungen würden die hindu-nationalistische Regierungspartei BJP begünstigen. Die Kommission und die BJP weisen die Vorwürfe zurück.

Die CJP wurde im Mai gegründet, nachdem ein Oberster Richter des Landes arbeitslose junge Menschen als "Kakerlaken" bezeichnet hatte. Die CJP beschreibt sich selbst als "satirische politische Bewegung". Sie organisiert sich vor allem im Internet, eine Parteizentrale gibt es nicht. Die Protestbewegung entwickelte sich nach Einschätzung von Beobachtern zu einer grossen Herausforderung für die Regierung und die BJP. Sie wurde durch wochenlange Proteste im Sommer gegen Missstände im Bildungssystem und das Prüfungssystem im Hochschulwesen bekannt. Nach den Protesten war der damalige Bildungsminister zurückgetreten.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.