/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Region
Keystone-SDA | Mittwoch, 07. Oktober 2026

Zecken sind in Graubünden in immer höheren Lagen anzutreffen

Eine Umfrage des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos hat gezeigt: Zecken kommen bis 1400 Meter über Meer praktisch flächendeckend vor. Neuerdings gibt es zudem vermehrt Funde auf über 2000 Meter über Meer.

Das zeigen erste Ergebnisse einer vom SLF durchgeführten Umfrage, bei der im Verlauf des Sommers über 900 Rückmeldungen eingegangen sind. Ziel der Umfrage war es, zu ergründen, wo Menschen Zecken beobachten oder von ihnen gestochen werden.

"Weil die Rückmeldungen sehr schön im Raum und vor allem über die Höhenlagen verteilt sind, können wir gute Rückschlüsse auf das Zeckenvorkommen in den Bündner Bergen ziehen", erklärte Biologin Anne Kempel gegenüber dem SRF-Regionaljournal Graubünden, welches zuerst darüber berichtet hatte.

Die ersten Auswertungen zeigen, dass Zecken oberhalb von 1500 Meter deutlich seltener beobachtet werden. Hinweise aus der Landwirtschaft zeigen aber auch: Selbst auf über 2000 Metern können Zecken vorkommen. "Auf jeder zweiten bis dritten Alp über 2000 Meter sind Zecken an Nutztieren gefunden worden", sagte SLF-Biologin Kempel gegenüber dem Regionaljournal.

Der Klimawandel ist eine mögliche Erklärung

Eine Überraschung ist das Ergebnis für Kempel nicht, es passe ins Bild. Gerade auf einer Höhe von 1400 bis 1500 Meter über Meer würden sich aber die Rückmeldungen häufen, dass es dort früher keine oder kaum Zecken gegeben habe. Das deute darauf hin, dass sich diese dort erst in den vergangenen Jahren ausgebreitet hätten.

Kempel sieht die Klimaerwärmung als mögliche Erklärung, wie sie gegenüber dem Regionaljournal ausführte. Mit steigenden Temperaturen würden sich die Lebensbedingungen für Zecken auch in höheren Lagen verbessern.

SLF analysiert die Rückmeldungen nun genauer und wertet die Ergebnisse im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit aus.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.