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Zenhäusern mit Ausrufezeichen, Mächler mit Fixplatz
Ramon Zenhäusern gewinnt den Slalom beim Europacup-Finale in Schladming. Janine Mächler sichert sich einen Fixplatz für die kommende Weltcup-Saison.
Für Ramon Zenhäusern war es ein versöhnlicher Abschluss eines schwierigen Winters. Der Walliser schaffte es nur viermal im Weltcup in die Punkte, nur einmal klassierte er sich in den Top 15. Seinen Kaderstatus könnte der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2018 und siebenfache Weltcupsieger im Hinblick auf den nächsten Winter verlieren.
Beim Europacup-Finale in Schladming machte er Werbung in eigener Sache. Im zweiten Lauf machte er drei Ränge gut und fing den Führenden Franzosen Hugo Desgrippes noch ab. Das Podest komplettierte der Österreicher Adrian Pertl, der sich im zweiten Lauf um 13 Ränge verbesserte. Für den mittlerweile 33-jährigen Zenhäusern war es der vierte Erfolg auf zweithöchster Stufe, der erste seit mehr als acht Jahren.
Janine Mächler klassierte sich im Slalom der Frauen auf Platz 5, womit sie ihre Top-3-Klassierung in der Disziplinenwertung und damit einen fixen Startplatz für die kommende Weltcup-Saison verteidigte. Die 21-jährige Zürcherin kam auf höchster Stufe schon 15 Mal zum Einsatz kam.
Vor ihr hatten sich schon sieben Athletinnen und Athleten von Swiss-Ski einen fixen Startplatz für die kommende Weltcup-Saison gesichert. Bei den Männer dürfen in der kommenden Saison Lenz Hächler (Sieger Gesamtwertung), Sandro Manser, Gaël Zulauf (beide Abfahrt), Sandro Zurbrügg und Fadri Janutin (beide Riesenslalom) auf höchster Stufe antreten. Bei den Frauen kommen auch Stefanie Grob (Abfahrt) und Dania Allenbach (Riesenslalom) in den Genuss des Weltcup-Startrechts.
















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