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ZSC Lions setzen sich im dritten Abschnitt durch
Keystone-SDA | Montag, 06. April 2026

Der HCD kassiert den Ausgleich im Halbfinal

Die ZSC Lions gleichen die Halbfinalserie gegen den Qualifikationssieger Davos zum 1:1 aus. Der Titelverteidiger gewinnt 3:1 und setzt die beeindruckende Heimserie in den Playoffs fort.

5. April 2023: An diesem Datum erlitt der ZSC im Halbfinal gegen Biel mit 3:5 die letzte Heimniederlage in den Playoffs. Nun reihten sie seither den 19. Sieg vor eigenem Publikum aneinander. Dass dem so war, lag nicht an einem der Stars im Zürcher Team, sondern an Chris Baltisberger, der in der 46. Minute das entscheidende 2:1 erzielte.

Baltisbergers Tore

Der Stürmer aus der vierten Linie hatte schon zwei Tage zuvor bei der 2:4-Niederlage im ersten Halbfinalspiel dieser Serie zweimal getroffen. In der 54. Minute erhöhte Vinzenz Rohrer zum 3:1, womit die Vorentscheidung gefallen war. Der Sieg der Zürcher war verdient, sie steigerten sich von Drittel zu Drittel. Das letzte dominierten sie klar.

In den ersten 20 Minuten neutralisierten sich die beiden Teams noch weitgehend, woraufhin die Lions entschlossener aus der Kabine kamen. Schon nach wenigen Sekunden scheiterte Verteidiger Yannick Weber aus guter Position am Davoser Keeper Sandro Aeschlimann. In der Folge kassierten die Gäste zwei Strafen kurz hintereinander, die zweite nutzte Rudolfs Balcers nach herrlicher Vorarbeit von Jesper Frödén zur Führung für den ZSC.

Ausgleich lancierte Partie

Danach war die Partie so richtig lanciert. In der 32. Minute kassierten die Zürcher eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Das rächte sich: Yannick Frehner (33.) glich mit einem Ablenker zum 1:1 aus. 13 Sekunden später musste mit Vinzenz Rohrer der nächste Spieler der Lions in die Kühlbox. Die Möglichkeit, gleich nachzulegen, liess sich der HCD jedoch entgehen. So stand es auch nach dem zweiten Abschnitt unentschieden.

ZSC Lions - Davos 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)

12'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Piechaczek/Lemelin, Bürgy/Cattaneo. - Tore: 25. Balcers (Frödén/Powerplaytor) 1:0. 33. Frehner (Andersson/Powerplaytor) 1:1. 46. Baltisberger (Kukan) 2:1. 54. Rohrer 3:1. - Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Malgin; Stransky.

ZSC Lions: Hrubec; Kukan, Lehtonen; Weber, Marti; Trutmann, Geering; Schwendeler; Balcers, Malgin, Schreiber; Frödén, Lammikko, Denis Hollenstein; Rohrer, Grant, Riedi; Baltisberger, Sigrist, Baechler; Gruber.

Davos: Aeschlimann; Frick, Dahlbeck; Andersson, Jung; Fora, Barandun; Guebey, Gross; Stransky, Ryfors, Tambellini; Aebli, Asplund, Zadina; Frehner, Waidacher, Kessler; Knak, Egli, Parrée.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Andrighetto, Bader (beide verletzt) und Sundström (überzähliger Ausländer), Davos ohne Corvi, Gredig, Luca Hollenstein, Nussbaumer (alle verletzt), Claesson, Lemieux und Taponen (alle überzählige Ausländer). Davos ab 57:29 ohne Torhüter.

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