Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Zürichs Wende, Maritz' Erfolgserlebnis und Wältis Debüt
Die Übersicht von Keystone-SDA zum aktuellen Geschehen in der Schweizer Women's Super League und Erwähnenswertes zu den Nationalspielerinnen in den ausländischen Ligen.
DAS SPIEL DER WOCHE. Rapperswil-Jona verpasste eine Überraschung gegen den Leader FC Zürich knapp. Die St. Gallerinnen erwischten einen Blitzstart und führten vor heimischem Publikum nach etwas mehr als zwanzig Minuten 2:0. Erst kurz vor der Pause gelang Janina Egli mit einem sehenswerten Weitschuss der Anschlusstreffer für die Favoritinnen. Nach dem Seitenwechsel drehte der FCZ jedoch auf. Kim Dubs glich kurz nach Wiederanpfiff aus, danach dominierten die Zürcherinnen das Geschehen und sicherten sich mit drei Toren in der zweiten Halbzeit einen standesgemässen 4:2-Erfolg.
DIE ERSTE NIEDERLAGE & DER ERSTE PUNKT. Weil die Grasshoppers gegen Meister Servette Chênois 1:3 verloren, ist der in den bisherigen vier Spielen siegreiche FC Zürich als einziges Team der Liga noch ohne Niederlage. Derweil holte Aufsteiger Yverdon mit einem 1:1 bei den YB Frauen seinen ersten Punkt.
DAS TOR DER RUNDE. Basel zeigte nach der Niederlage in Genf die gewünschte Reaktion und setzte sich im Heimspiel gegen St. Gallen 1:0 durch. Den goldenen Treffer der Partie erzielte Alice Berti bereits in der 9. Minute. Die Italienerin schloss nach einer feinen Kombination entschlossen ab und liess der St. Galler Hintermannschaft keine Chance. In der Folge verteidigten die Baslerinnen den Vorsprung geschickt und schlossen in der Tabelle wieder zu den vorderen Rängen auf.
DIE NÄCHSTE RUNDE. In der Women's Super League steht eine englische Woche an. Bereits am Mittwoch steigt die 5. Runde mit dem Spitzenkampf zwischen dem FCZ und YB. Servette Chênois empfängt Yverdon, Basel hat die Grasshoppers zu Gast. Am Wochenende geht es mit der 6. Runde weiter.
Schweizerinnen im Ausland
SPANIEN. Neben Sydney Schertenleib, die beim 4:0-Erfolg des FC Barcelona gegen Sevilla durchspielte, rückte eine weitere Schweizer Akteurin in der 2. Runde der Primera Division ins Rampenlicht: Viola Calligaris gab nach ihrer Rückkehr zu Atlético Madrid ihren Einstand. Die Verteidigerin kam beim 2:1-Heimsieg gegen Alaves in der Schlussphase zu einem Kurzeinsatz.
ENGLAND. Noëlle Maritz startete mit Aston Villa, dem Neunten der Vorsaison, mit einem Erfolgserlebnis in die englische Meisterschaft. Die Lady Villans rangen dem Meister Chelsea ein 1:1 ab und holten im 13. Anlauf in der Women's Super League den ersten Punkt gegen die Londonerinnen, bei denen Livia Peng auf der Ersatzbank sass. Der Ausgleich in der 79. Minute ging nur deshalb nicht auf Maritz' Konto, weil Chelseas Verteidigerin Veerle Buurman ihren Nachsetzer entscheidend ablenkte. Bei Brighton & Hove Albion debütierte Lia Wälti ausgerechnet gegen ihren Ex-Klub Arsenal in den neuen Farben. Auf der Gegenseite stand Géraldine Reuteler bei Arsenals 1:0-Auswärtssieg noch nicht im Aufgebot.
















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