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Zwei Meisterhelden zurück im Alltag
Goalie Reto Berra und Christoph Bertschy spielen beim 0:3 gegen Schweden erstmals nach dem Gewinn des Meistertitels mit Fribourg. Danach sprechen sie über ihre Emotionen und die Leistung des Teams.
Die Bilder nach dem ersten Meistertitel von Fribourg-Gottéron sprachen für sich - Emotionen pur. Dennoch gelang es Reto Berra für sich selbst überraschend gut, dieses Kapital fürs Erste hinter sich zu lassen. "Ich habe das Feiern in vollen Zügen und von Herzen genossen, aber nach vier Tagen war es dann auch gut", sagt er gegenüber Keystone-SDA. "Ich fühlte mich heute sehr gut, war fokussiert, blieb im Moment und hatte Freude am Spielen mit den Jungs. Wir haben eine sehr gute Atmosphäre im Team."
Beim 0:2 wurde er von Albert Johansson von hinter der Torlinie erwischt und lenkte den Puck mit dem Blocker ins eigene Gehäuse. Einfach Pech? "Ich muss es nochmals anschauen. Es hat sich komisch angefühlt. Ich sehe nicht richtig, was er macht. Wir spielen gegen die Besten der Welt, da wirst du bestraft, wenn du auch nur den kleinsten Fehler machst."
Christoph Bertschy benötigte zwei, drei Einsätze, um ins Spiel zu finden, fühlte sich danach aber immer besser. Nun versucht er, auf der Erfolgswelle weiterzureiten, ohne dabei abzuheben. Zur Leistung beim 0:3 sagt er: "Von der Intensität her war es sicher sehr positiv - genauso wie das Boxplay. Vorne müssen wir intelligenter mit dem Puck umgehen und einfachere Spielzüge machen, dann kommt das morgen gut."
Der Gegner im letzten Spiel vor der Heim-WM ist am Sonntag um 12.00 Uhr Tschechien. Wie wichtig wäre es, die Vorbereitung mit einem Sieg abzuschliessen? "Das Resultat ist letztendlich zweitrangig", so Bertschy. "Es geht viel mehr darum, wie wir uns präsentieren und mit welcher Intensität wir spielen."

















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