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Zwei Personen sterben in Schiers
Am Sonntagnachmittag ist es auf der Nationalstrasse N28 zwischen Schiers und Grüsch zu einer schweren Frontalkollision gekommen. Wie die Bündner Kantonspolizei am Montag mitteilte, sind dabei zwei Menschen ums Leben gekommen, vier weitere wurden verletzt. Die Strasse blieb während rund viereinhalb Stunden gesperrt.
Kurz nach 15 Uhr fuhr ein in der Schweiz immatrikulierter Personenwagen von Davos in Richtung Landquart. Auf der langen Geraden zwischen Schiers und Grüsch geriet das Fahrzeug nach ersten Erkenntnissen auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden, in Italien immatrikulierten Personenwagen.
Die Kollision hatte schwere Folgen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das italienische Fahrzeug angehoben und auf die Leitplanke zwischen Fahrbahn und Bahntrassee geschleudert. Anschliessend kam es auf der linken Fahrzeugseite liegend zum Stillstand.
Der italienische Fahrzeuglenker und eine Mitfahrerin erlitten tödliche Verletzungen. Eine weitere Mitfahrerin wurde schwer verletzt. Im Schweizer Fahrzeug wurden der Lenker, eine Frau und ein Kind leicht verletzt.
Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz
Die Verletzten wurden durch verschiedene Rettungskräfte medizinisch versorgt und anschliessend in Spitäler gebracht. Eine besondere Rolle spielten auch die zahlreichen Erst helfenden, die noch vor dem Eintreffen der professionellen Rettungskräfte Erste Hilfe leisteten.
Wegen des Unfalls musste die Nationalstrasse N28 während rund viereinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Chlusstrasse umgeleitet.
Grossaufgebot an Einsatzkräften
Aufgrund des schweren Unfalls standen zahlreiche Einsatzkräfte im Einsatz. Vor Ort waren zwei Rettungswagen der Rettung Chur, je ein Rettungswagen des Rettungsdienstes Schiers und der Rettung St. Gallen sowie zwei Helikopter der Rega und ein Helikopter der Alpine Air Ambulance.
Zusätzlich standen 13 Angehörige der Feuerwehr Mittelprättigau, Mitarbeitende des Tiefbauamtes Graubünden, ein Spezialist der Rhätischen Bahn, eine Abschleppfirma sowie mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Graubünden im Einsatz.
Die Kantonspolizei Graubünden hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Graubünden die Ermittlungen aufgenommen. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand weiterer Abklärungen.

















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