Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Zweieinhalb Top-Spiele und eine spezielle Affiche
Am Mittwoch steht in der Champions League die zweite Tranche der Achtelfinal-Hinspiele an. Dabei kommt es unter anderem zur Neuauflage des Klub-WM-Finals.
Acht Monate ist es her, seit Chelsea im Final der Klub-WM Paris Saint-Germain überraschend mit 3:0 deklassierte. Nun bietet sich dem Titelverteidiger in der Champions League die Chance auf Revanche. Wie schon im Vorjahr mussten die Franzosen den Umweg über die Playoffs gehen, der amtierende Conference-League-Sieger Chelsea hingegen zog als Sechster der Ligaphase direkt in die Achtelfinals ein.
Dennoch spricht zumindest im Hinspiel einiges für die Pariser. Das Team von Luis Enrique musste am Freitag zwar eine überraschende und seltene Heimniederlage hinnehmen. Beim 1:3 gegen Monaco mit den Schweizern Philipp Köhn und Denis Zakaria gab aber Hoffnungsträger Ousmane Dembélé nach überstandener Wadenverletzung sein Comeback. Ein weiterer Aspekt, der für den französischen Meister spricht, ist die Auswärtsschwäche der Engländer. Fernab der Insel konnten die Blues in dieser Champions-League-Kampagne erst einmal gewinnen.
Ein europäischer Klassiker in Madrid
Zu einem weiteren Duell zweier europäischer Schwergewichte kommt es in Madrid, wo Manchester City auf Real trifft - wie so oft in der Vergangenheit. 15 Spiele gab es in den letzten 14 Jahren zwischen diesen beiden Teams, das letzte Aufeinandertreffen in der Ligaphase im Dezember gewannen die Engländer mit 2:1.
In den vergangenen vier Saisons trafen Real und City stets in der K.o.-Runde der Champions League aufeinander. Dreimal setzte sich dabei der Rekordsieger aus der spanischen Hauptstadt durch - so auch im vergangenen Jahr, als es bereits in den Playoffs zum Aufeinandertreffen kam.
Nun scheint die Ausgangslage offen, wobei Form und Personalsituation eher für die Engländer sprechen. Während bei den Madrilenen Superstar Kylian Mbappé seit zwei Wochen aufgrund von Kniebeschwerden fehlt, sollte Pep Guardiola wieder auf die Dienste von Erling Haaland zählen dürfen. Der Norweger wurde zuletzt im Cup geschont.
Ein unerwartetes Duell nördlich des Polarkreises
Bayer Leverkusen hat mit Arsenal eine schwierige Aufgabe vor der Brust. Der Tabellenführer der Premier League schloss die Ligaphase mit acht Siegen aus acht Spielen ab und schlug dabei unter anderem Bayern München und Inter Mailand. Auch die lediglich vier Gegentore sind ein Bestwert. Dass der Tabellen-Sechste der Bundesliga gegen englische Top-Klubs bestehen kann, zeigte er mit dem 2:0 bei Manchester City in der Ligaphase. Zuvor resultierte aber auch eine empfindliche 2:7-Heimniederlage gegen PSG. Am Mittwoch muss das Team von Kasper Hjulmand das "englische Gesicht" zeigen, um gegen Arsenal zu bestehen.
Nördlich des Polarkreises kommt es zu einem Duell, das so vor der Saison niemand prognostiziert hatte. Schon Sportings direkte Qualifikation für die Achtelfinals war überraschend. Der Vorstoss von Bodö/Glimt in die K.o.-Phase der Champions League aber ist eine Sensation, die mit dem Sieg über Inter Mailand in den Playoffs ihre Fortsetzung fand. Dass sich die Norweger gegen die Portugiesen durchsetzen, würde mittlerweile niemanden mehr überraschen. Entscheidend für das Team aus dem Hohen Norden wird das Hinspiel vor Heimpublikum sein. Auf dem Kunstrasen im Aspmyra Stadion wurden zuletzt keine Geringeren als Inter Mailand und Manchester City bezwungen. Sporting Lissabon ist also gewarnt.















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