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Zweiter Etappensieg von Vollering, aber kein Leaderwechsel
Die Niederländerin Demi Vollering gewinnt am Giro d'Italia der Frauen die Königsetappe, die wegen einer gefährlichen Eisplatte gekürzt werden musste.
Trotz ihres zweiten Etappensiegs an der diesjährigen Italien-Rundfahrt gelang es Vollering am zweitletzten Tag nicht, den Rückstand auf ihre weiterhin führende Landsfrau Anna van der Breggen in der Gesamtwertung entscheidend zu verkürzen. Dank der Bonussekunden im Ziel machte sie lediglich zehn Sekunden auf die Trägerin des Rosa Trikots gut.
Reussers "mittleres Wunder"
Van der Breggen war nach ihrem Sturz am Vortag angeschlagen ins Schlusswochenende gestartet, erreichte das Ziel als Vierte hinter der Kanadierin Isabella Holmgren und der Deutschen Antonia Niedermaier jedoch zeitgleich mit Vollering.
Marlen Reusser, auch sie vom Massensturz am Freitag gezeichnet, verlor als Etappensechste 57 Sekunden auf die Tagessiegerin. Die Bernerin sprach nach dem Rennen von einem "mittleren Wunder". Ein Start sei nach ihrem Sturz am Vortag lange ungewiss gewesen.
Eisplatte am Colle delle Finestre
Das Ziel der 8. Etappe befand sich nicht wie geplant im Skiort Sestriere, sondern rund 28 Kilometer früher kurz vor der Bergwertung am Colle delle Finestre. Wegen einer auf die Strasse abgerutschten Eisplatte wurde der Zielstrich vorverlegt; die Abfahrt und der anschliessende Schlussanstieg nach Sestriere entfielen.
In der abschliessenden Bergetappe vom Sonntag hat Van der Breggen gute Aussichten auf ihren fünften Gesamtsieg am Giro und den ersten seit 2021. Die Weltmeisterin von 2018 und 2020 nimmt einen Vorsprung von 50 Sekunden auf Vollering mit. Reusser liegt als Fünfte der Gesamtwertung exakt drei Minuten zurück.

















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