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100. klassenübergreifender WM-Sieg für Marc Marquez
Marc Marquez kehrt nach dem Sprinterfolg am Samstag auch über die volle Distanz zum Siegen zurück. Der Titelverteidiger ist in Ungarn erstmals in dieser Saison bei einem GP zuvorderst.
Marc Marquez verblüffte an diesem Wochenende auf dem Balaton Park Circuit am Plattensee alle - inklusive sich selbst. An seinem zweiten Rennwochenende nach dem Sturz in Jerez Ende April wollte er in erster Linie ein paar Punkte holen, am Ende gewann er nicht nur den Sprint, sondern auch den GP über die gesamte Distanz von 26 Runden.
Marquez triumphierte auf der Ducati mit 1,3 Sekunden Vorsprung auf den KTM-Fahrer Pedro Acosta deutlich. Dieser fuhr zum 13. Mal in der MotoGP aufs Podest, wartet aber weiter auf seinen ersten Sieg. Der siebenfache Weltmeister gewann klassenübergreifend zum 100. Mal in der WM, zum 74. Mal auf oberster Stufe. Er hatte gemutmasst, dass er gegen Ende des Rennens Mühe haben würde, zog seine Pace aber souverän durch. Nach dem er die letzte Saison nach dem Gewinn des WM-Titels frühzeitig abbrechen musste, gewann er zum ersten Mal seit September wieder.
Die beiden Spanier waren auch deshalb so überlegen, weil die Führenden in der WM, Marco Bezzecchi und Jorge Martin, bereits in der ersten Kurve in einem Massensturz ausschieden. Martin schien Bremsprobleme zu haben und räumte gleich drei Konkurrenten ab. Dadurch wurde das Feld hinter dem Spitzenduo vorentscheidend zurückgebunden.
In der Gesamtwertung führt Bezzecchi nach wie vor, der Titelverteidiger Marquez rückt aber auf den 5. Platz vor - neu noch 72 Punkte hinter dem italienischen Aprilia-Fahrer.

















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