Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
89 Millonen Franken Fördergelder für Verbände
An der 30. Versammlung des Sportparlaments hat Swiss Olympic die Jahresrechnung 2025 präsentiert. Der Dachverband schliesst das Jahr mit einem Defizit von 3,2 Millionen Franken ab.
Bei Erträgen von 121,4 Millionen und Aufwendungen von 124,6 Millionen Franken resultierte ein Verlust von 3,2 Millionen Franken. Das im Vergleich zum Budget deutlich bessere Ergebnis ist laut Swiss-Olympic-Präsidentin Ruth Metzler-Arnold auf den erfolgreichen Einsatz gegen geplante Kürzungen von Bundessubventionen, ein gutes Finanzergebnis sowie Einsparungen beim Personal- und Sachaufwand zurückzuführen. Trotz des Defizits konnten die Fördergelder an die Mitgliedsverbände und Partnerorganisationen im Vergleich zum Vorjahr um knapp drei Millionen auf 89,2 Millionen Franken erhöht werden.
Olympia-Kandidatur auf Kurs, Hürden für EM 2030
Neben den Finanzen informierte der Dachverband über den Stand künftiger Grossprojekte. Die Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 befindet sich gemäss Vizepräsidentin Ruth Wipfli Steinegger auf Kurs. Man stehe kurz davor, die erforderlichen privaten Finanzierungsgarantien zu erreichen oder gar zu übertreffen.
Hürden gibt es hingegen bei den European Championships 2030. Nachdem sich der Bundesrat gegen eine finanzielle Beteiligung an dem Grossanlass (13 parallel stattfindende Europameisterschaften) ausgesprochen hat, prüft das Kandidaturkomitee unter der Leitung von Severin Moser nun alternative politische und institutionelle Wege, um die notwendige Unterstützung durch den Bund doch noch zu sichern.
















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