Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Aare knackt in Bern die 20-Grad-Marke
Die Aare hat am Samstag in Bern die 20-Grad-Marke geknackt - so früh wie noch nie seit 1975. Kurz nach 16.20 Uhr war der Fluss beim Marzilibad nach offiziellen Angaben 20,0 Grad warm.
Der erste Tag im Jahr, an dem die Aare die 20-Grad-Grenze überschreitet, liegt in der Regel im Juni. 2025 war es beispielsweise der 13. Juni.
Ungewöhnlich spät geknackt wurde die Marke in den Jahren 2024 (27. Juli), als ein nasser und kühler Frühsommer mit viel Schmerzwasser die Aare-Temperatur drückte, und 2021: Im berüchtigten Regensommer war es erst am 14. August so weit.
Hohe Temperaturen auch in Seen
Auch in weiteren Schweizer Gewässern sind die Wassertemperaturen ausserordentlich hoch. Im Rhein in Basel wurde die Wassertemperatur am Samstag auf 21 Grad gemessen. Laut der Forschungsplattform "Alplakes" der Eidgenössischen Wasserforschungsanstalt Eawag erreichte der Zürichsee bei Wädenswil am Samstagabend 22,4 Grad. Der Genfersee bei Genf war 23,6 Grad warm, während der Murtensee bei Murten sogar auf 24,6 Grad kletterte. Etwas frischer, aber immer noch sehr warm zeigten sich der Vierwaldstättersee bei Luzern und der Bielersee bei Täuffelen mit jeweils 20,3 Grad. Im Luganersee betrug die Wassertemperatur bei Lugano 21,8 Grad.
26 der 32 grössten Schweizer Seen weisen derzeit so hohe Oberflächentemperaturen auf, wie sie zu dieser Jahreszeit noch nie ermittelt wurden, berichteten der "Tagesanzeiger" und "24 Heures" am Samstag.


















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