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Mitte und SP Freiburg nominieren Kandidaten für Staatsratswahlen
Die Mitte-Partei und die Sozialdemokraten haben im Kanton Freiburg am Samstag ihre Kandidierenden für die Staatsratswahlen vom November nominiert. Die Mitte nominiert ein Duo, die SP ein reines Frauentrio.
An einer Parteiversammlung in Granges-Paccot FR nominierte die Mitte die 58-jährige Nationalrätin und Gemeinderätin aus Bulle, Marie-France Roth Pasquier, sowie den 54-jährigen Sensler Grossrat Markus Julmy. Roth Pasquier wurde bereits im ersten Wahlgang gewählt. Julmy setzte sich erst im dritten Wahlgang gegen drei weitere Kandidierende durch.
Die beiden amtierenden Mitte-Staatsräte Jean-Pierre Siggen und Olivier Curty treten im Herbst nicht mehr an.
Die Mitte bildet wie bereits 2021 eine Allianz mit der FDP und der SVP. Die FDP tritt mit den beiden bisherigen Staatsräten Didier Castella und Romain Collaud an. Für die SVP stellt sich der amtierende Staatsrat Philippe Demierre zur Wiederwahl, der in diesem Jahr auch den Staatsrat präsidiert.
Die SP nominierte ihre drei Kandidatinnen in Freiburg per Akklamation. Die Partei will den Sitz des zurücktretenden Jean-François Steiert halten und jenen Sitz zurückgewinnen, den sie 2021 an die Grünen verlor. Antreten werden die Sarine-Oberamtfrau Lise-Marie Graden, die Grossrätin und Gemeinderätin von Bulle, Kirthana Wickramasingam, sowie die Schmittener Gemeinderätin Stephanie Tschopp.
Die drei SP-Kandidatinnen bilden eine Allianz mit der bisherigen grünen Staatsrätin Sylvie Bonvin-Sansonnens und dem Grossrat des Mitte-Links-Bündnisses, Vincent Pfister. Das Ziel der linken Allianz ist es, drei der sieben Regierungssitze zu gewinnen.
Die Wahlen finden am 8. November statt, mit einem voraussichtlichen zweiten Wahlgang für die Exekutive am 29. November.


















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