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Absage in Winterthur und das 293. Zürcher Derby
Zum zweiten Mal in diesem Winter fällt ein Super-League-Spiel in Winterthur der Kälte zum Opfer. Das für Samstag geplante Duell zwischen Schlusslicht Winterthur und Leader Thun muss verschoben werden.
Schiedsrichter Hüseyin Sanli stufte den Rasen auf der Schützenwiese nach der Inspektion am Samstagmorgen als unbespielbar ein. Wegen der tiefen Temperaturen sei an gewissen Stellen, insbesondere in den Strafräumen, die Verletzungsgefahr zu gross. Die Partie wird an diesem Mittwoch (19.00 Uhr) nachgeholt.
Bereits zum Start in die zweite Meisterschaftsphase nach der Winterpause hatte das Winterthurer Heimspiel gegen St. Gallen wegen vereisten Rasenflächen verschoben werden müssen. Vor drei Tagen war es auf der nicht mit einer Rasenheizung ausgerüsteten Schützenwiese nachgeholt worden. Winterthur verlor mit 1:5.
Basel in Luzern, YB im Wallis
Die ersten Verfolger der Thuner haben damit am Wochenende die Möglichkeit, den Rückstand zu verkürzen. Das zwölf Punkte zurückliegende St. Gallen spielt am Samstag in Genf gegen Servette. Lugano und Basel, die zwei anderen Teams in den Top 4, treten zum Abschluss des Spieltags am Sonntag gegen Lausanne-Sport respektive in Luzern an.
Die Young Boys, die am Sonntag um 14.00 Uhr in Sitten spielen, könnten ihre Ausgangslage im Rennen um den Platz in der Championship Group weiter verbessern und zum ersten Mal seit Ende November einen zweiten Sieg in der Meisterschaft aneinanderreihen - eine Woche nach dem 6:1 gegen Winterthur.
Besuch der FCZ-Fans
Im 293. Zürcher Derby, das am Samstagabend steigt, treffen zwei der formschwächsten Teams aufeinander. Der FC Zürich hat von den letzten neun Spielen nur eines gewonnen, die Grasshoppers sind seit sieben Partien sieglos. Dass es trotz der enttäuschenden Tabellenlage beider Klubs um einiges geht, machten die FCZ-Fans am Freitag im morgendlichen Training deutlich. Rund 300 Anhänger kamen, wie Trainer Dennis Hediger an der Medienkonferenz erzählte.
"Die Fans werden alles geben, damit sie auf den Rängen gewinnen, und wir sollen alles geben, damit wir auf dem Platz gewinnen", sagte Hediger nach dem Aufmarsch, den er sehr positiv aufnahm. "Sie standen ganz nahe am Platz, als wir zum Abschluss gespielt haben. Für viele Spieler von uns war es cool, eine spezielle Erfahrung. Das soll uns Energie geben."

















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