Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Abstecher ins Tessin und Comeback von Jan Christen
Wie im Vorjahr beginnt der Giro d'Italia im Ausland. Nach Albanien ist dieses Mal Bulgarien an der Reihe. Fünf Schweizer Fahrer stehen am Start, unter ihnen auch Jan Christen.
Der Start erfolgt am Freitag in der antiken Stadt Nessebar am Schwarzen Meer. Am Wochenende folgen zwei Teilstücke nach Burgas und Sofia, ehe der Tross aufs italienische Festland disloziert.
Die 16. Etappe am 26. Mai führt ausschliesslich über Schweizer Boden. Gestartet wird in Bellinzona, das Ziel befindet sich 113 km später in Carì.
Sieben Bergankünfte
Bei der 109. Austragung der seit 1909 durchgeführten Italien-Rundfahrt stehen für Topfavorit Jonas Vingegaard und die 183 weiteren Fahrer sieben Bergankünfte auf dem Programm. Die erste davon am 15. Mai mit dem Schlussanstieg zum Blockhaus. Vier Tage später findet ein gut 40 km langes, flaches Einzelzeitfahren von Viareggio nach Massa statt.
Der höchste Punkt des diesjährigen Giro ist der Passo Giau (2236 Meter über Meer), der am drittletzten Tag überquert wird. Zu Ende geht der Giro am 31. Mai in Rom. Gesamthaft haben die Fahrer knapp 3500 km zurückzulegen und fast 50'000 Höhenmeter zu bewältigen.
Comeback und Debüt
Zu seinem Grand-Tour-Debüt gelangt Jan Christen. Für den 21-jährigen Aargauer handelt es sich zugleich um das Comeback nach der Zwangspause aufgrund seines bei Mailand-Sanremo erlittenen Schlüsselbeinbruchs.
Wie oft und ob überhaupt Christen von der UAE-Teamführung die Erlaubnis erhält, einen (Etappen-)Sieg anzustreben, ist nicht bekannt. Teamleader ist Adam Yates, der Zwillingsbruder des letztjährigen Giro-Siegers Simon, der mittlerweile zurückgetreten ist.
Weitere Schweizer Starter
Mit Jans älterem Bruder Fabio Christen, der in mittelschweren Berg- und Überführungsetappen sein Glück versuchen wird, sowie Johan Jacobs, Robin Froidevaux und Fabian Lienhard stehen in Bulgarien vier weitere Schweizer am Giro-Start. Letztere zwei stellen sich beim Schweizer Team Tudor ganz in die Dienste von Michael Storer. Der Australier gehört zum erweiterten Kreis der Anwärter auf eine Top-3-Platzierung in der Gesamtwertung.
















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