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Heidipfad-Gerichtsfall
Hans Bärtsch | Dienstag, 20. Januar 2026

Antrag auf Einstellung abgelehnt, Hauptverhandlung läuft

Der tragische Unfall, der sich 2016 auf dem Heidipfad bei Pardiel in Bad Ragaz ereignet hat, wird seit heute Morgen vom Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland verhandelt. Ein Antrag auf Einstellung des Verfahrens wurde vom Gericht abgelehnt. Deshalb läuft nun die Hauptverhandlung.

Beim Prozess geht es darum, wer Schuld hat und ob der Unfall hätte verhindert werden können (Ausgabe vom 8. Januar). Auf dem unteren Heidipfad war eine damals 64-jährige Frau mit ihrem Mann auf einem Spaziergang. Letzterer war auf einem Elektrorollstuhl unterwegs.

In der Befragung der Angeschuldigten verweigerten diese auf Anraten ihrer Anwälte Aussagen. Etwa zur Frage, ob der Weg als rollstuhlgängig beworben wurde und wer für die damalige Werbung zuständig war. Etwa 100 Meter vor Schwarzbüel geriet der Rollstuhl ins Schlingern und stürzte rund sieben Meter in die Tiefe. Tragischerweise geriet die Frau unter den Rollstuhl und wurde in der Folge zur Tetraplegikerin.

Vor Gericht stehen Vertreter der Pizolbahnen, von Heidiland Tourismus sowie der damalige Gemeindepräsident von Bad Ragaz und Mitarbeitende des Werkdienstes. Insgesamt sieben Personen wird fahrlässige Körperverletzung (mit schwerer Schädigung) vorgeworfen.

Vorfragen gestellt

Aus diversen Gründen dauerte es knapp zehn Jahre vom Unfallereignis bis zur Gerichtsverhandlung. Mehrere Verteidiger stellten Vorfragen, insbesondere zu einem aus ihrer Sicht nicht zulässigen Augenschein Jahre nach dem Unfall. Summa summarum wurde aber die Anklageschrift generell als mangelhaft bezeichnet und die Einstellung des Verfahrens gefordert.

Die Einzelrichterin lehnte dieses Begehren ab, bezeichnete einzelne Kritikpunkte aber als «nicht von der Hand zu weisen». In der Folge startete die Hauptverhandlung mit der Befragung der Beschuldigten, welche aber praktisch jegliche Aussagen verweigerten, dies auf Anraten ihrer Anwälte.

Die Verhandlung des Strafverfahrens vor dem Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland ist auf fünf Tage angelegt. Am Mittwoch ist die Reihe an der Staatsanwaltschaft und dem Anwalt der Opferfamilie. Danach folgen die Plädoyers der Verteidiger der sieben Angeklagten.

 

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