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Argentinien und Frankreich haben zweiten Sieg im Visier
Auf Österreichs Nationalteam wartet am Montag an der WM der ultimative Härtetest. Die ÖFB-Auswahl bekommt es im Dallas Stadium mit Titelverteidiger Argentinien und Lionel Messi zu tun.
Argentinien startete dank einer Triplette von Lionel Messi mit einem souveränen 3:0 gegen Algerien ins Turnier. Auch Österreich hält durch ein 3:1 gegen Jordanien bei drei Punkten, ein weiterer Zähler wäre wohl schon gleichbedeutend mit dem Vorstoss in die K.o.-Phase.
Allerdings gilt die Truppe von Coach Ralf Rangnick am Montag (19.00 Uhr Schweizer Zeit) gegen Argentinien als krasser Aussenseiter. Der dreifache Weltmeister hat seine jüngsten acht Länderspiele alle gewonnen und dabei nur ein Gegentor kassiert. Er verfügt über zahlreiche Profis bei europäischen Topklubs - und er hat Lionel Messi in seinen Reihen. Der bald 39-jährige Altmeister präsentierte sich zum Turnierstart in blendender Form, Rangnick ist gewarnt. "Er ist ein absolutes Phänomen", sagte der Teamchef.
Österreichs Spieler äusserten sich ebenfalls voller Bewunderung über den achtfachen Weltfussballer. Für Marko Arnautovic etwa ist Messi "der Grösste aller Zeiten", Xaver Schlager beschied dem Edeltechniker "gottgegebenes Talent" und Michael Gregoritsch meinte: "Ich war lange ein Ronaldo-Verfechter, aber mittlerweile bin ich der absoluten Überzeugung, dass Messi der grösste Fussballer aller Zeiten ist. Er hat das Spiel verändert und es gibt keinen, der ihn nachmachen kann. Ronaldo kann man zumindest teilweise nachmachen, Messi nicht."
"Komplette Ballbesitzmannschaft"
Gleichzeitig betonten sämtliche Akteure, dass Argentinien weit mehr als nur Messi zu bieten habe. Rangnick bezeichnete die Südamerikaner als "absolute Spitzenmannschaft" und "komplette Ballbesitzmannschaft", sein Assistenztrainer Stefan Oesen hob in diesem Zusammenhang das Mittelfeldtrio Enzo Fernandez, Rodrigo De Paul und Alexis Mac Allister hervor. "Sie können extrem gut Takt geben. Wichtig ist, dass du permanent auf Spannung bist und Druck auf den Ball ausübst."
Sollte tatsächlich ein voller Erfolg gelingen, wäre Österreich nicht nur vorzeitig in den Sechzehntelfinals. In diesem Fall hätte man auch erstmals seit dem 3:2 gegen Deutschland an der WM 1978 in Cordoba einen amtierenden Weltmeister in einem Pflichtspiel besiegt. Messi wiederum könnte eine historische Bestmarke knacken: Trifft er zwei Tage vor seinem 40. Geburtstag auch gegen Österreich, würde er den Deutschen Miroslav Klose übertrumpfen und mit dann 17 Toren zum alleinigen WM-Rekordtorschützen aufsteigen.
Frankreich vor Pflichtaufgabe
Auf Frankreich wartet nach dem überzeugenden Auftakt gegen Senegal (3:1) eine Pflichtaufgabe. Mit einem Sieg gegen den Irak kann der Weltmeister von 2018 im zweiten Gruppenspiel (Sonntag, 23.00 Uhr) das Ticket für die Sechzehntelfinals schon vier Tage vor dem designierten Duell um den Gruppensieg mit Norwegen lösen.
Kylian Mbappé, der am Dienstag mit seiner Doublette zum französischen Rekordtorschützen avancierte und mit aktuell 14 WM-Treffern wie Messi den Torrekord jagt, steht vor seinem 100. Länderspiel. Norwegen spielt im Anschluss in East Rutherford gegen Senegal (Montag, 2.00 Uhr).

















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