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Autobahn A13 bei Sennwald «explodiert»
Ein sogenannter Blow-up hat am Sonntagabend zu einer gefährlichen Situation auf der Autobahn A13 bei Sennwald geführt. Wegen der Hitze ist der Fahrbahnbelag explosionsartig aufgerissen. Zwei Autos fuhren über die «Schanze» und erlitten Totalschaden. Zum Glück kamen keine Menschen zu Schaden.
Der Blow-up ereignete sich kurz vor 17.30 Uhr. Wegen der grossen Hitze stellte es den Asphalt in Fahrtrichtung Chur auf. Zwei Autos fuhren in hohem Tempo über die «Schanze» und blieben mit Totalschaden stehen, wie Florian Schneider, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, auf Anfrage bestätigte.
Der Abschnitt auf der Autobahn A13 bei Sennwald ist berüchtigt für solche Vorfälle. Grund ist, dass es sich um einen der ältesten Abschnitte der A13 handelt mit Betonplatten, über die der Asphalt gelegt wurde. Bei grosser Hitze können sich entsprechende Spannungen ergeben. Das sei, so Schneider, in den vergangenen Jahren immer mal wieder passiert. Dem Bundesamt für Strassen (Astra) ist die Situation bekannt.
Verkehr grossräumig umgeleitet
Nach dem Ereignis wurde der Autobahnabschnitt Sennwald–Haag gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Viasuisse empfahl sogar, die Region über Zürich zu umfahren. Es kam auch zu grossen Rückstaus.
Zurzeit sind Baumaschinen dabei, die Autobahn bei Sennwald wieder instand zu setzen. Es ist die ganze Fahrbahnbreite betroffen. Bis Montag morgen, wenn der Berufsverkehr einsetzt, sollten die Schäden behoben sein, so Kapo-Sprecher Schneider.

















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