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Bayern München mit starker Reaktion, BVB mit spätem Glück
Bayern München gewinnt das Spitzenspiel der 18. Bundesliga-Runde in Leipzig nach Rückstand mit 5:1. Der erste Verfolger Borussia Dortmund kommt spät gegen St. Pauli zum 3:2-Sieg.
Leipzig schaffte, was in dieser Bundesliga-Saison noch keinem Team gelungen war: Es führte gegen den Meister zur Pause - dank eines Tores von Romulo in der 20. Minute. Für den noch grösseren Exploit fehlte in der zweiten Halbzeit dann aber einiges. Nach der Einwechslung von Michael Olise nach einer knappen Stunde erhöhte Bayern München das Tempo merklich und überforderte die Gastgeber.
Serge Gnabry (50.), Harry Kane (67.), Jonathan Tah (83.) und Aleksandar Pavlovic (85.) machten aus dem 0:1 ein 4:1, bevor der dreifache Assistgeber Olise zum 5:1-Schlussstand traf. Der Franzose profitierte dabei von einer Vorlage von Jamal Musiala, der zum ersten Teileinsatz seit seinem Wadenbeinbruch vor sechs Monaten kam.
Cans Penalty und Burgers Flanke
Bayern München bleibt elf Punkte vor Borussia Dortmund klassiert. Ein Foul am äussersten Rand von St. Paulis Strafraum rettete dem ersten Verfolger des Meisters den Sieg. Den fälligen Penalty verwertete Emre Can in der 95. Minute zum 3:2 und liess die Aufholjagd von St. Pauli vergessen. Die Hamburger hatten zuvor durch James Sands und Ricky-Jade Jones, der später den entscheidenden Elfmeter verursachte, ein 0:2 wettgemacht. Der Schweizer Nationalkeeper Gregor Kobel war zweimal ohne Abwehrchance.
Neben Penaltyschütze Can konnte sich vor allem auch der in den ersten beiden Spielen des Jahres nur spärlich eingesetzte Karim Adeyemi beim BVB in den Vordergrund spielen. Dem 23-Jährigen gelangen ein schöner Assist zum 1:0 von Julian Brandt (45.) und der Treffer zum 2:0 (54.).
Das drittplatzierte Hoffenheim kam zum sechsten Heimsieg in Folge. Beim 1:0 gegen Leverkusen war der ehemalige Basler Wout Burger der einzige Torschütze. Nach neun Minuten landete ein wohl als Flanke gedachter Freistoss herrlich im gegnerischen Tor.
Fischer erstmals geschlagen
Einen Rückschlag gab es für Urs Fischer mit Mainz 05. Die auf dem vorletzten Platz liegenden Mainzer mit Captain Silvan Widmer brachten beim 1. FC Köln (1:2) eine 1:0-Pausenführung nicht über die Zeit. In der zweiten Halbzeit sorgte der eingewechselte Ragnar Ache mit seinen zwei Toren (57. und 85.) für die Wende. Für Fischer war es im siebten Spiel die erste Niederlage als Mainzer Trainer.

















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