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Bencic lässt Überfliegerin Eala keine Chance
Belinda Bencic steht beim WTA-1000-Turnier in Toronto im Viertelfinal. Die Schweizerin stoppt mit einem 6:4, 6:0-Sieg den Lauf von Alexandra Eala (WTA 20).
Die acht Jahre jüngere Linkshänderin von den Philippinen hatte zuvor auf der Tour sieben Siege in Folge gefeiert und vor Wochenfrist beim WTA-500-Turnier in Washington den ersten Turniersieg für ihr Land eingefahren.
In ihrem ersten Duell mit Bencic war Eala, die sich bei ihrem Drittrundenmatch am Freitag allerdings eine Verletzung am rechten Knöchel zugezogen hatte, chancenlos. Nachdem sie im ersten Satz zweimal einen Breakvorsprung wieder hergegeben hatte, gelang Bencic mit dem erneuten Servicedurchbruch zum 5:4 die Vorentscheidung. Danach gewann sie bis zum verwerteten Matchball nach 73 Spielminuten sieben Games in Folge.
Damit feierte Bencic (WTA 14), die das Turnier in der kanadischen Metropole vor elf Jahren gewann, ihren zehnten Sieg in Folge gegen eine Linkshänderin. Die Serie reicht bis ins Jahr 2024 zurück - eine Statistik, die auch die Schweizerin selbst überraschte. "Ich glaube nicht, dass das Zufall sein kann", sagte die 29-Jährige gegenüber der WTA. "Es ist auch für mich irgendwie seltsam, denn ich spiele eigentlich überhaupt nicht gerne gegen Linkshänderinnen. Es ist einfach unangenehm, während des ganzen Matches fühlt man sich unwohl. Vielleicht liegt es daran, dass ich ein gutes Timing habe und mich dadurch gut umstellen kann. Das ist das Einzige, was ich mir vorstellen kann."
Im Viertelfinal trifft Bencic auf die als Nummer 4 gesetzte Coco Gauff und erhält damit die Chance, sich für die Achtelfinal-Niederlage in Wimbledon zu revanchieren. Von bisher acht Direktduellen gewann die Amerikanerin sechs, die letzten vier in Folge.

















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