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Bericht: Internetsperre im Iran teilweise aufgehoben
Die nahezu vollständige Internetblockade im Iran ist einem Bericht zufolge teilweise wieder aufgehoben worden.
Live-Daten zeigten, dass Internetverbindungen nach mehr als zwei Monaten teils wiederhergestellt worden seien, berichtete die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks auf X. Es handelte sich demnach um "die längste landesweite Internetabschaltung in der jüngeren Geschichte". Es sei jedoch unklar, ob die Wiederherstellung von Dauer sein wird.
Daten des IT-Unternehmens Cloudflare zeigten am Dienstag einen Anstieg des Webtraffics im Vergleich zu den vergangenen Wochen.
Sperrung hatte erhebliche wirtschaftliche Folgen
Am Montag hatte Präsident Massud Peseschkian die Freischaltung des internationalen Internets iranischen Angaben zufolge angeordnet. Ein konkretes Datum für die Entsperrung wurde bislang nicht genannt. Mitte Mai hatten iranische Medien jedoch über eine mögliche Freischaltung am 5. Juni berichtet.
Die Regierung hatte den Zugang zum weltweiten Internet seit Kriegsbeginn am 28. Februar nahezu vollständig blockiert. Seither konnten die rund 90 Millionen Iraner nur das sogenannte "nationale Internet" nutzen, in dem ausschliesslich staatlich genehmigte Webseiten erreichbar sind. Die Sperre hatte neben gesellschaftlichen auch erhebliche wirtschaftliche Folgen.
Irans Internet unterliegt auch in Friedenszeiten strenger Zensur. Viele Webseiten und auch Apps sind gesperrt. Um soziale Medien und Netzwerke wie etwa Instagram, TikTok und YouTube zu nutzen, gehören teure lokale Tunneldienste (VPN) für einen Grossteil der Nutzer zum Alltag.

















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