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Keystone-SDA | Sonntag, 28. Dezember 2025

Berichte: Tote bei Zusammenstössen in Syrien

Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern der syrischen Regierung sind am Sonntag Aktivisten und Sicherheitsbehörden zufolge mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London berichtete von mindestens zwei Toten in der Hafenstadt Latakia sowie Dutzenden Verletzten in den Provinzen Latakia und Tartus.

Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete ihrerseits, ein Mitglied der Sicherheitskräfte der Regierung sei in Latakia von Bewaffneten getötet worden, die mit dem im Dezember 2024 gestürzten Regime von Baschar al-Assad in Verbindung stehen sollen.

Die Proteste von Angehörigen der Minderheit der Alawiten, zu denen auch Assad gehört, seien eine Reaktion auf einen Aufruf des prominenten alawitischen Führers Ghasal Ghasal gewesen, das Recht auf Selbstbestimmung einzufordern, fügte die Beobachtungsstelle hinzu. Sie bezieht ihre Informationen aus einem Netzwerk von in Syrien lebenden Aktivisten und sprach von "massiven" Demonstrationen. Die Menschen seien dabei von Regierungsanhängern und Sicherheitskräften angegriffen worden.

Die Provinz Latakia wird überwiegend von der religiösen Minderheit der Alawiten bewohnt. Ähnliche Demonstrationen hätten auch in den syrischen Provinzen Tartus, Homs und Hama stattgefunden. Auf Fotos waren unter anderem Plakate mit der Aufschrift "Stoppt das Töten von Alawiten" zu lesen.

Assad-Anhänger sollen Sicherheitskräfte angegriffen haben

Unterdessen beschuldigte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter Anhänger von Assad, während der Proteste in Latakia Sicherheitskräfte angegriffen zu haben. Der Chef der Sicherheitskräfte in Latakia, Brigadegeneral Abdel-Asis al-Ahmad, sagte laut Sana, dass mehrere Sicherheitskräfte verletzt und Polizeifahrzeuge beschädigt worden seien.

Seit dem Sturz von Assad im Dezember vergangenen Jahres wurde Syrien von mehreren Fällen religiös motivierter Gewalt gegen Minderheiten mit teils Hunderten Toten erschüttert. In Syrien leben mehrheitlich Sunniten, aber auch Kurden, schiitische Alawiten und andere Minderheiten. Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hatte versprochen, Minderheiten zu schützen.

Vor zwei Tagen war erstmals seit dem Sturz von Assad ein Anschlag auf eine Moschee verübt worden. Dabei wurden in der Stadt Homs Behörden zufolge acht Menschen getötet und 18 weitere verletzt. Das Gotteshaus wurde vor allem von der Minderheit der Alawiten besucht. Das Innenministerium sprach von einem Terroranschlag.

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