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Übernachtungszahlen in San Bernardino steigen massiv
Innert drei Jahren sind die Übernachtungszahlen in San Bernardino im Winter um 85 Prozent angestiegen. Dies hängt mit den Grossinvestitionen des Tessiner Investors Stefano Artioli im Dorf zusammen. Am Donnerstagabend informierte sein Unternehmen San Bernardino Swiss Alps gemeinsam mit der Gemeinde über die Fortschritte.
Die Übernachtungszahlen im Winter stiegen in San Bernardino von 9640 in der Saison 2022/23 auf 17'874 in der Saison 2025/26. Die Ersteintritte bei den Bergbahnen seit ihrer Wiedereröffnung legten von 30'974 in der Saison 2023/24 auf 42'347 in der letzten Saison zu.
Auch im Sommer verzeichnete San Bernardino einen Anstieg der Übernachtungen, wie der Vergleich des Juni 2026 mit dem gleichen Monat im Vorjahr zeigt. Der Wert stieg um 40 Prozent. Diese Zahlen nannten die Verantwortlichen der San Bernardino Swiss Alps und der Gemeinde Mesocco am Donnerstagabend.
Die sogenannte "Phase Null", die 2023 anlief und für die Gesamtinvestitionen von rund 100 Millionen Franken veranschlagt wurden, steht nun kurz vor dem Abschluss. Den Schlusspunkt bildet insbesondere die Sanierung des Hotels Ravizza, das als Vier-Sterne-Haus wiedereröffnet werden soll.
Weitere Grossinvestitionen geplant
Der nächste Entwicklungszyklus wird auf vier Säulen ruhen: das Thermenprojekt Acuforta, das neue Wohnbauprojekt "Le Terrazze", der Ausbau des Skigebiets Confin sowie die Erweiterung der ganzjährigen Dienstleistungen und Aktivitäten. Für Acuforta beläuft sich die angegebene Investitionssumme auf rund 200 Millionen Franken. Geplant sind ein Fünf-Sterne-Hotel, Residenzen und über 2000 Quadratmeter für Therme und Wellness.
Zu den Neuigkeiten des Abends gehörte, dass das Baugesuch für "Le Terrazze", ein Wohnkomplex, der hinter dem Albarella geplant ist, publiziert wurde. Es liegt bis am 25. August öffentlich auf.
Neue Sesselbahn und Bergrestaurant vorgesehen
Auch der Zeitplan für Confin, wo Investitionen von rund 30 Millionen Franken vorgesehen sind, wurde konkretisiert. Das Projekt umfasst eine neue Sechser-Sesselbahn, die technische Beschneiung auf den wichtigsten Bergrücken und ein neues Bergrestaurant.
Die entsprechende raumplanerische Anpassung befindet sich in der Vorprüfung durch die kantonalen und eidgenössischen Ämter. Die Gemeinde beabsichtigt, diese der Bevölkerung Anfang 2027 vorzulegen, um den Rest des Jahres der definitiven Projektierung zu widmen und 2028 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Wenn das Verfahren dem vorgesehenen Zeitplan folgt, sollten die neue Sesselbahn und die Beschneiungsanlage für den Winter 2028/29 betriebsbereit sein.
Gemeindeinfrastruktur soll ebenfalls wachsen
Parallel dazu arbeitet die Gemeinde an den Infrastrukturen, die die Entwicklung des Ortes begleiten sollen. Gemeindepräsident Mattia Ciocco (FDP) nannte unter den am weitesten fortgeschrittenen Projekten ein Parkhaus mit rund 400 Plätzen in der Nähe der Autobahnausfahrt, die Aufwertung der Kantonsstrasse, neue Wohnungen für Einheimische und die Erweiterung des Sportzentrums.
Im Austausch mit dem Publikum wurden auch einige Bedenken geäussert, insbesondere hinsichtlich der Grösse der neuen Gebäude, der Wassernutzung für die Beschneiung und der Nachhaltigkeit des Wachstums in einem sich wandelnden Klima. Der Gemeindevorstand bekräftigte seine Absicht, die Entwicklung auf die Bauzonen zu konzentrieren und die umliegende Landschaft zu schonen.

















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