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Weltweit einzigartiges Experiment könnte in Sedrun stattfinden
Von einem 500-Millionen-Experiment erhoffen sich Forscher den direkten Nachweis von Dunkler Materie. Chancen als Standort für das Experiment hat Sedrun. Der Leiter für die Abklärungen im Porta-Alpina-Schacht, Lucas Lombriser, sieht Sedrun als "Frontrunner".
Im Mittelpunkt des Experiments steht ein sogenanntes Atominterferometer in nie dagewesener Grössenordnung. Im Schacht in Sedrun könnte ein 1000-Meter-Experiment installiert werden - bisher in Betrieb sind nur 10-Meter-Experimente.
Mit dem 1000-Meter-Atominterferometer liesse sich gemäss Lombriser eine Lücke schliessen, die es bei bisherigen Messsystemen im Hoch- und Tieffrequenzbereich gibt. Unter Forschern besteht die Hoffnung, dass sich damit Dunkle Materie nachweisen liesse - was einem historischen Ereignis gleichkäme.
Ob das Experiment dereinst tatsächlich in Sedrun stattfindet, ist noch unklar und auch eine politische Frage. Lombriser sagt aber: "Für Ein-Kilometer-Messungen ist Porta Alpina meines Wissens der einzige Standort in Europa, der bereits so gut untersucht wurde."

















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