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Blumen in Gärten reichen für viele Insekten nicht zum Überleben
Blumen im Garten sind gut, aber nicht genug: Eine Zürcher Studie zeigt, dass die Bestäubung durch Käfer und Schwebfliegen ohne vernetzte Grünflächen in Gefahr gerät.
Für die Untersuchung analysierten Forschende der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) das Vorkommen und Verhalten von bestäubenden Insekten in 24 Gärten der Stadt Zürich, wie die Forschungsanstalt am Montag mitteilte.
Freiwillige protokollierten und fingen dafür über einen Monat lang während jeweils neun Stunden am Stück jedes blütenbesuchende Insekt. Die Forschenden verglichen Gärten in unterschiedlich stark verdichteten Stadtteilen und mit verschieden breitem Blütenangebot.
Hummeln finden Blumen immer
Das Resultat: Grosse Wildbienen wie Hummeln fanden auch in dicht bebauten Innenstädten den Weg zu einzelnen blühenden Gärten. Schwebfliegen und Käfer hingegen waren in solchen Quartieren seltener anzutreffen, unabhängig vom Blütenangebot im einzelnen Garten.
Als Grund dafür nennen die Forschenden den Mangel an geeigneten Lebensräumen auf Quartiersebene. Schwebfliegen benötigten grossflächigere Grünareale, während viele Käfer auf Totholz als Brutstätte angewiesen seien. Dies habe zur Folge, dass Pflanzen, die auf die Bestäubung durch diese Insektengruppen angewiesen sind, in stark verdichteten Stadtteilen weniger Samen und Früchte produzierten.
Die Ergebnisse machen laut den Forschenden deutlich, dass die Bemühungen von Einzelpersonen nicht ausreichen. Zwar könnten private Gartenbesitzer viel erreichen. "Es lohnt sich immer, auf kleiner Fläche etwas für die Biodiversität zu machen", liess sich der Ökologe David Frey, der das Experiment leitete, in der Mitteilung zitieren.

















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