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Deutschland vor Duell gegen die Schweiz auf Form- und Torsuche
An der Eishockey-WM in Zürich und Freiburg gibt es nach dem ersten Wochenende zwei Überraschungsteams: Österreich führt die Gruppe A an; Deutschland startete mit zwei Niederlagen.
Die Deutschen suchen vor dem Duell gegen die Schweiz am Montagabend noch ihre Form. Gegen Finnland (1:3) und Lettland (0:2) erzielte das Team von Trainer Harold Kreis erst ein Goal. Bei der Niederlage gegen die Letten bissen sich die Deutschen an Goalie Kristers Gudlevskis (25 Paraden) die Zähne aus.
Der 33-jährige Nummer-2-Goalie von Bremerhaven wiederholte seine Topleistung vom Samstagabend. Schon gegen die Schweiz kam Gudlevskis mit 39 Paraden auf eine Fangquote von über 90 Prozent. Gegen Deutschland musste Gudlevskis bloss 25 Schüsse abwehren - und feierte diesmal den Shutout. Martins Dzierkals (Sparta Prag) und der ZSC-Stürmer Rudolfs Balcers brachten die Letten in den ersten 25 Minuten 2:0 in Führung.
Die zweite Niederlage kompliziert für Deutschland die WM-Mission. Die Schweiz, Finnland und die USA gelten als Favoriten in der Gruppe A. Gegen Lettland fighteten die Deutschen um einen Viertelfinalplatz. Und da sind da noch die Österreicher, die nach Siegen gegen Grossbritannien (5:2) und Ungarn (4:2) nach drei Tagen die Tabelle sogar anführen. Peter Schneider (ex-Biel), Dominic Zwerger (Ambri), Vinzenz Rohrer (ex-ZSC) skorten gegen Ungarn alle für die Equipe von Roger Bader.
Nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen die Schweiz gewannen die Amerikaner ihr zweites Spiel gegen Grossbritannien mit 5:1. Das Duell zwischen dem Weltmeister und dem Aufsteiger blieb lange eng. Nach 40 Minuten führte der Favorit lediglich 2:1. Erst mit einem Doppelschlag innert 15 Sekunden zu Beginn des Schlussdrittels sorgte die USA für klare Verhältnisse.
In der Gruppe B in Freiburg führen Kanada und die Slowakei nach zwei Runden die Tabelle mit dem Punktemaximum an.


















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