/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Region
Keystone-SDA | Donnerstag, 15. Oktober 2026

Bündner Bargeld-Initiative kommt vors Volk

Die Bündner Volksinitiative mit dem Titel "Barzahlung öffentlicher Dienstleistungen" ist zustande gekommen. Das teilte der Kanton am Donnerstag im Amtsblatt mit. Bis Mitte September wurden der Bündner Regierung 15'722 gültige Unterschriften übergeben.

Die Initiantinnen und Initianten fordern vom Kanton, dass alle öffentlichen Dienstleistungen - vom öffentlichen Verkehr bis hin zu Parkplätzen - mit Bargeld bezahlt werden können. Die erforderlichen 4000 Unterschriften für eine Volksabstimmung, die eine Verfassungsänderung anstrebt, erreichten die Initianten ohne Probleme. Wann die Initiative dem Volk vorgelegt wird, ist noch unklar.

Auslöser für die Unterschriftensammlung war der Entscheid von Postauto, den Ticketverkauf gegen Bargeld im Bus durch das Personal einzustellen. An Bord bleibt es möglich, Prepaid-Karten im Wert von 10 oder 20 Franken zu kaufen, die für den Ticketerwerb an den Billettautomaten in den Bussen und an den Haltestellen benötigt werden.

Thema auch im Grossen Rat diskutiert

Die Forderungen der Initiative wurden kürzlich auch im Bündner Parlament thematisiert. In der Augustsession wurde ein SVP-Auftrag diskutiert, die von der Regierung verlangte, sicherzustellen, dass in allen direkt vom Kanton betriebenen Betrieben, Einrichtungen und Angeboten weiterhin mit Bargeld bezahlt werden kann. Grossrat Martin Bettinaglio (Mitte) reichte einen Änderungsantrag ein, der den ursprünglichen Text abschwächte und im Rat eine Mehrheit fand.

Gemäss dem Beschluss des Grossen Rats soll die Barzahlung für kantonale und kommunale Gebühren, Dienstleistungen und die Nutzung öffentlicher Infrastrukturen grundsätzlich möglich sein. Ausnahmen gelten nur dann, wenn ein solches Zahlungsangebot unzumutbar ist oder aus überwiegenden Gründen der Sicherheit, des Schutz vor Missbrauch oder wegen technischer Unmöglichkeit nicht sinnvoll ist.

Die FDP hatte kritisiert, dass der Text fast identisch mit jenem der Initiative sei, über die ohnehin das Volk abstimmen werde, was zu einer Überschneidung führe.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.