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Bundesanwaltschaft verzeichnet immer mehr Delikte gegen Beamte
Im Kampf gegen Extremismus, Terrorismus sowie Bancomatsprengungen haben die Strafverfolgungsbehörden in der Schweiz im vergangenen Jahr Erfolge erzielen können. Um knapp einen Drittel zugenommen haben Delikte gegen Beamte des Zolls und des öffentlichen Verkehrs.
Das steht im am Donnerstag veröffentlichten Tätigkeitsbericht der Bundesanwaltschaft. Darin schaut die Behörde auf das Jahr 2025 zurück.
363 Strafuntersuchungen - Massengeschäfte ausgenommen - wurden demnach neu eröffnet. Das ist ein Plus von rund zehn Prozent.
In allen Kategorien ausser bei den Rechtshilfegesuchen war die Bundesanwaltschaft im Vergleich zum Jahr 2024 aktiver: Sie erledigte mehr Strafuntersuchungen, stellte mehr Strafbefehle aus, und es waren auch mehr Vorabklärungen hängig.
Bei den sogenannten Massengeschäften, wo es um Delikte rund um Falschgeld, Sprengstoff und Beamtenbedrohungen geht, gab es einen Anstieg der Fälle von rund 23 Prozent, wie die Bundesanwaltschaft schreibt. Dagegen nahm die Zahl der Bancomatensprengungen gegenüber dem Vorjahr um die Hälfte ab.
















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