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Camille Rast in Copper Fünfte - 5. Weltcup-Sieg von Alice Robinson
Für die verletzte Riesenslalom-Teamleaderin Lara Gut-Behrami springt in Copper Mountain Camille Rast in die Bresche. Die Walliserin wird beim fünften Weltcup-Sieg von Alice Robinson Fünfte.
Beim Riesenslalom-Auftakt Ende Oktober in Sölden hatte Teamleaderin Gut-Behrami die Schweizer Bilanz mit ihrem 3. Rang entscheidend aufgebessert. So, wie sie das im letzten Winter in dieser Disziplin fast immer getan hatte. Die Tessinerin hatte in der Saison 2024/25 in neun Riesenslaloms 378 Weltcup-Punkte gesammelt - und damit fast so viele wie das restliche Swiss-Ski-Team zusammen.
Rast mit bestem Riesenslalom seit einem Jahr
In Copper Mountain im US-Bundesstaat Colorado war es an Camille Rast, eine Schlappe für die Schweizerinnen zu verhindern. Im ersten Lauf noch etwas zu verhalten unterwegs und im 10. Zwischenrang klassiert, vermochte die 26-jährige Walliserin im Final ihre Zurückhaltung abzulegen. Die Devise lautete Angriff, allerdings habe sie "nicht überall ein gutes Feeling" gehabt, so Rast im SRF-Interview. Deshalb war sie "froh, im Ziel grün gesehen zu haben".
Rast verbesserte sich um fünf Positionen auf den 5. Platz, mit 1,41 Sekunden Rückstand auf die Siegerin. Sie erreichte ihr bestes Riesenslalom-Ergebnis seit genau einem Jahr, als sie in Killington - und damit ebenfalls in den USA - Dritte geworden war. In Copper fehlten der Slalom-Weltmeisterin zu einer Top-3-Platzierung 33 Hundertstel.
Wie in Sölden sicherten sich Wendy Holdener (18. Rang) und Vanessa Kasper (26.) auch im zweiten Riesenslalom der Saison Punkte. Die Bündnerin Kasper befand sich zur Halbzeit als 17. auf Kurs zu ihrem besten Ergebnis in einem Weltcup-Riesenslalom, ehe sie im Finaldurchgang noch neun Positionen einbüsste.
Verfrühtes Geburtstagsgeschenk
Die Siegerin des Riesenslaloms in Copper Mountain heisst Alice Robinson. Die Neuseeländerin gewinnt zwei Tage vor ihrem 24. Geburtstag überlegen vor Julia Scheib. Die Österreicherin, vor fünf Wochen in Sölden ihrerseits mit grossem Vorsprung siegreich, sorgte damit bei erster Gelegenheit für die Bestätigung. Auf die entfesselte WM-Zweite Robinson verlor Scheib 0,96 Sekunden. Dritte wurde die Norwegerin Thea Louise Stjernesund (1,08 zurück).
Die nächsten Riesenslaloms stehen für die Frauen bereits am kommenden Samstag und Sonntag statt, wenn der Weltcup im kanadischen Tremblant Halt macht.



















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