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Keystone-SDA | Donnerstag, 19. Februar 2026

Chur startet Versuch mit Bechern aus rezykliertem PET

Die Stadt Chur startet einen Pilotversuch, in dem er Becher aus rezykliertem PET erlaubt. Der Aufwand für Veranstaltende soll damit kleiner werden.

Der Churer Stadtrat hat beschlossen, im Rahmen einer befristeten Pilotphase den Einsatz von "rPET"-Bechern bei bewilligungspflichtigen Veranstaltungen auf öffentlichem Grund zuzulassen. Das schreibt er in einer Mitteilung vom Donnerstag.

"rPET"-Becher werden aus rezykliertem PET hergestellt. Damit werde die bestehende Pflicht zur Verwendung von Mehrweggeschirr für Getränke unter klar definierten Auflagen punktuell gelockert.

Vorgaben führen zu mehr Aufwand

Ausgangspunkt der bisherigen Regelung sei die Petition "Mehrweg statt Wegwerf - für eine saubere Veranstaltung!" gewesen. Ziel der Vorgaben sei es, Abfall zu reduzieren, den Reinigungsaufwand zu senken und Ressourcen zu schonen.

In der praktischen Umsetzung habe sich jedoch gezeigt, dass die Mehrweggeschirrpflicht für viele Veranstaltende mit erheblichem Aufwand verbunden sei. Deshalb habe der Stadtrat das Departement Bau Planung Umwelt gemeinsam mit der Stadtpolizei beauftragt, Alternativen zu prüfen.

Laut Stadtrat zeigte eine extern erstellte Ökobilanz, dass "rPET"-Becher ökologisch nur dann mit klassischem Mehrweggeschirr vergleichbar sind, wenn eine Sammelquote von mindestens 75 Prozent erreicht wird. Erfahrungen aus einem Pilotversuch an der Schlagerparade 2025 flossen ergänzend in die Beurteilung ein.

Abfallkonzept weiterhin nötig

Ein Abfallkonzept brauchen Veranstalterinnen und Veranstalter aber dennoch. Gemäss Mitteilung erlaubt der Stadtrat den Einsatz von rPET-Bechern nur dann, wenn ein überzeugendes Abfallkonzept vorliegt, die Abfallreduktion weiterhin erreicht wird, das Erscheinungsbild sauber bleibt und die öffentlichen Reinigungskosten nicht wesentlich steigen. Die Prüfung der Konzepte erfolge durch den städtischen Werkbetrieb, die Bewilligungen erteile die Stadtpolizei.

Die Erfahrungen aus der Pilotphase sollen ausgewertet und dem Stadtrat als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen vorgelegt werden.

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