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Collignon in Gstaad erstmals in einem ATP-Final
Der Grieche Stefanos Tsitsipas, im Ranking auf Platz 85 abgestürzt, und der Belgier Raphael Collignon bestreiten am Sonntag in Gstaad den Final des Swiss Open. Collignon bestreitet seinen ersten Final.
Die grosse Story in Gstaad nach dem Ausscheiden aller Schweizer ist hingegen die Wiederauferstehung von Stefanos Tsitsipas. Der 27-jährige aus Athen stürzte zuletzt ab. Dass Tsitsipas auf Sandplätzen spielen kann, war bekannt. Schliesslich gewann er dreimal das Masters-1000-Turnier von Monte Carlo (2021, 2022 und 2024). Seit dem 1. März 2025 (Dubai) gewann Tsitsipas indessen kein Turnier mehr.
In Gstaad greift nun Tsitsipas nach seinem 13. Karrierentitel. Im Halbfinal besiegte er Alexander Schewtschenko 6:4, 3:6, 6:3. Als Weltnummer 85 ist der Grieche, der schon vor seinem 21. Geburtstag Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer besiegte, natürlich unterklassiert. Vielleicht lanciert Tsitsipas im Saanenland die Rückkehr in Richtung Spitze.
Im Final trifft Tsitsipas auf einen Belgier, der seinerseits in dieser Saison seine Karriere lanciert. Raphaël Collignon (ATP 42) wehrte im Halbfinal gegen Juan Manuel Cerundolo (ATP 45) 1:6, 7:6 (7:5), 7:5 im zweiten Satz einen Matchball ab und lag in den Sätzen 2 und 3 3:5 und 2:5 zurück, ehe er sich doch noch durchsetzte.
Am Halbfinaltag scheiterte auch im Doppel der letzte Schweizer. Jakub Paul scheiterte mit dem Amerikaner Ryan Seggerman gegen die topgesetzten Lucas Miedler/Marc Polmans (AUT/AUS) mit 1:6, 4:6.


















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