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Kultur
Keystone-SDA | Donnerstag, 11. Dezember 2025

Coming of Age-Filmdrama aus unverblümt-hautnaher Teenager-Sicht

"Wyld" taucht tief und ungekünstelt in die Gefühlswelt von drei Schweizer Teenagern ein. Regisseur Ralph Etter setzt bei seinem vollauf mit Smartphones gefilmten Coming of Age-Drama inhaltlich und formell ganz auf die Perspektive der porträtierten Jugendlichen.

Im Zentrum stehen die drei Teenager, der 17-jährige Ben und die beiden 16-Jährigen, Momo und Zoe. Im Daseinsstrudel der Post-Coronazeit zwischen Party, Liebe, Protest, Verweigerung und Verzweiflung taumeln sie zusammen mit weiteren Altersgenossinnen und -genossen durch Basel. Die Perspektive der Erwachsenen bleibt dabei völlig aussen vor.

Zu erleben ist das Ganze im dreigeteilten Splitscreen, im Hochformat gefilmt mit zum Teil wackligen Smartphone-Einstellungen - auch das ist ein bewusster Link zur Welt der Jugendlichen.

Drei Geschichten, geschickt verzahnt

Diese spezielle Darstellungsweise funktioniert bestens. Denn erzählt werden nicht eine, sondern drei Geschichten - eben die der drei Protagonistinnen und Protagonisten. Inhaltlich sind sie geschickt ineinander verzahnt.

Im Zentrum steht der gutmütige Berner Detailhandelslehrling Ben (Tim Rohrbach). Er lebt nach der Devise, dass es nicht schlechter werden kann, wenn es einem eh bereits schlecht geht - eine Irrmeinung, wie sich herausstellt. Er steckt mitten in den Wirren seiner Suche nach sexueller Orientierung.

An seiner Seite stehen die Basler Schulverweigerin Momo (Nina Brack), die ihre Zeit an Demos und mit Sprayaktionen verbringt, und die Zürcherin Zoe (Lia Rémy), deren Leben nach einem sexuellen Übergriff aus den Fugen gerät. Das Ganze spitzt sich in allen drei Fällen zur Beinahe-Katastrophe zu.

Der Film lebt in erster Linie von der ungekünstelten und packenden Intensität, mit der sich die jungen Darstellerinnen und Darsteller einbringen. Es sind Schauspielprofis, aber zuweilen bekommt man das Gefühl, dass sie ihr ureigenes, von Selbstzweifeln, kleinen Glücksmomenten und Abstürzen geprägtes Schicksal auf der Leinwand nachleben. Das geht unter die Haut.

"Wyld" ist ab 11. Dezember in der Deutschschweizer Kinos zu sehen.

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