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Dan Ndoye über die Selbstverständlichkeit im Schweizer Team
Nicht brilliert, aber eine gute Reaktion auf den frühen Rückstand gezeigt: So lautet das Fazit im Schweizer Lager nach dem 2:1 gegen Slowenien. Siegtorschütze Dan Ndoye ordnet ein.
Ein Gegentor nach gut 90 Sekunden kann irritieren, ein Team im schlimmsten Fall auch komplett aus der Bahn werfen. Diese Schweizer Mannschaft hat der frühe Rückschlag durch den Treffer von Zan Vipotnik aber überhaupt nicht aus dem Konzept gebracht. Als wäre nichts vorgefallen, verfolgten die Schweizer ihren Plan im Luzerner Stadion weiter und hatten die Wende bis zur 38. Minute vollbracht.
"Wir haben uns sofort wieder auf das Wesentliche konzentriert, versucht, Druck zu machen", sagt Dan Ndoye. Der Waadtländer war es, der kurz vor der Pause richtig spekuliert hatte und das Tor zum 2:1 erzielte. "Wir waren geduldig und haben im richtigen Moment unsere Chancen gepackt." Natürlich sei vor allem beim Eigentor auch etwas Glück dabei gewesen. "Das kannst du dir aber auch erarbeiten, indem du in den richtigen Zonen stehst."
So steht das Nationalteam nach drei Spielen in der Nations League mit der vollen Punktzahl da, obwohl wichtige Führungsspieler und Leistungsträger fehlen. Davon war beim ersten Zusammenzug allerdings wenig zu spüren. Vielmehr schafften es die Nachgerückten, die Lücken fast perfekt zu schliessen. "Natürlich fehlen sie uns", sagt Ndoye auf die Abwesenden angesprochen. "Aber wir konzentrieren uns auf das, was wir beeinflussen können."
Die aktuelle Mischung aus Erfahrung und neuen, jungen Spielern funktioniere gut, sagt der 25-jährige Premier-League-Spieler. "Wir versuchen, den Jungen dieselbe Mentalität mitzugeben, die wir mit den erfahrenen Spielern seit einigen Jahren haben." Genau jene Mentalität war auch gegen Slowenien dafür verantwortlich, dass die Schweizer nach dem Rückschlag nicht ins Grübeln kamen, sondern auf ihre Qualitäten vertrauten.
Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Doch schon in der letztjährigen WM-Qualifikation hat sich gezeigt, dass die Schweiz mit der Favoritenrolle immer besser zurechtkommt. "Wir versuchen, jeden Tag und in jedem Spiel zu zeigen, dass wir zu den Besten gehören", sagt Ndoye. Diesen Weg wolle das Team konsequent weitergehen. Daher ist klar: Am Dienstag soll im Heimspiel gegen Nordmazedonien der vierte Sieg in Serie folgen.

















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