Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
«Daniel Anrig geht es dem Umständen entsprechend gut»
Der Fall des «vermissten» Gemeindeschreibers von Zermatt nimmt eine neue Wende. Ein befreundeter Anwalt sagt, dass die Gemeinde Zermatt bereits vor einer Woche von Daniel Anrig informiert wurde, wie der «Walliser Bote» in seiner Samstagausgabe berichtet.
Am Donnerstag berichtete der «Walliser Bote» über das mysteriöse Verschwinden von Daniel Anrig, Gemeindeschreiber in Zermatt. Dies, nachdem die Gemeinde Zermatt Ende Oktober das Arbeitsverhältnis mit dem Sarganser im «gegenseitigen Einvernehmen» auf Ende Dezember aufgelöst hat (der «Sarganserländer» berichtete, nachdem auch die grossen Boulevardmedien das Thema aufgenommen hatten).
Spurlos ist Anrig aber offenbar nicht verschwunden; er habe die Gemeinde Zermatt über sein Fernbleiben am Arbeitsplatz informiert. Das geht aus einer Stellungnahme von Max Imfeld, einem befreundeten Anwalt von Anrig hervor, die am Freitagnachmittag von der «Walliser Zeitung» veröffentlicht wurde und die auch dem «Walliser Boten» vorliegt, wie diese schreibt.
Keine genaueren Angaben
Imfeld stellt darin klar, dass er in dieser Angelegenheit als Mit-Verwaltungsratsmitglied von Anrig in einer Firma im Bereich des Personenschutzes Auskunft gebe. «Daniel Anrig geht es den Umständen entsprechend gut. Sie müssen sich keine Sorgen machen. Die Gemeinde ist seit einer Woche informiert, offenbar hat man es absichtlich oder unabsichtlich unterlassen, 'Entwarnung' zu geben. Die Probleme sind rein privater Natur und tangieren die Gemeinde Zermatt in keinster Weise», schreibt Imfeld in der schriftlichen Stellungnahme. Angaben zum gegenwärtigen Aufenthaltsort von Anrig macht Imfeld gegenüber dem «Walliser Boten» keine. Und äussert sich auch nicht zu Anrigs «Problemen privater Natur».
Bevor Anrig als Gemeindeschreiber von Zermatt angestellt wurde, war er Kommandant der Schweizergarde in Rom. (sl)
















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