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Keystone-SDA | Sonntag, 18. Januar 2026

Das Wichtigste zum Start des Australian Open

Mit dem Australian Open, dem "Happy Slam", steht bereits der erste Höhepunkt der Tennissaison an. Im Mittelpunkt stehen in Melbourne mit Stan Wawrinka und Belinda Bencic auch zwei Schweizer.

Ab Sonntag bis zum 1. Februar geht es am Australian Open um insgesamt 111,5 Mio. australische Dollar (59,7 Mio. Franken) Preisgeld. Das muss man zum ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres im Melbourne Park sonst noch wissen.

Ein emotionaler Schweizer Abschied

Zwölf Jahre, nachdem er in Melbourne den ersten seiner drei Grand-Slam-Titel holte, gibt Stan Wawrinka seinen Abschied von Down Under. Im März wird der Lausanner 41-jährig, Ende Jahr beendet er seine Karriere. Dank einer Wildcard schlägt er zum 20. Mal am Australian Open auf, letztmals gewann er vor fünf Jahren eine Partie. Nun sind die Chancen auf ein letztes Hurra aber intakt, mit Laslo Djere (ATP 91) scheint der Erstrundengegner schlagbar. Beim United Cup überzeugte Wawrinka trotz vier Niederlagen in fünf Spielen gegen starke Gegner.

Bencic gehört zu den heissesten Aussenseiterinnen

Die beste Schweizer Aussichten auf einen Exploit hat Belinda Bencic. Wobei Exploit in ihrem Fall falsch ist. Nach dem überragenden Einstieg in die Saison mit fünf Siegen am United Cup - darunter gegen die Top-Ten-Spielerinnen Iga Swiatek und Jasmine Paolini - gehört die 28-jährige Ostschweizerin zu den am höchsten gehandelten Aussenseiterinnen auf den Titel und ist als Nummer 10 selbst wieder Teil des elitären Kreises. Im letzten Jahr stürmte sie beim ersten Grand-Slam-Einsatz nach ihrer Babypause gleich in die Achtelfinals - wie zuvor bereits 2016 und 2023. Weiter kam Bencic in Australien noch nie, und auch diesmal wartet im Achtelfinal mit der als Nummer 5 gesetzten Jelena Rybakina, Wimbledonsiegerin 2022 und Australian-Open-Finalistin ein Jahr später, mutmasslich ein harter Brocken. Der Auftakt gegen die Britin Katie Boulter (WTA 113) sollte hingegen noch keine hohe Hürde sein.

Waltert ohne Losglück

Weniger Losglück hatte Simona Waltert (WTA 86). Die 25-jährige Bündnerin steht erstmals direkt in einem Grand-Slam-Hauptfeld, nachdem sie sich vor drei Jahren in Paris und Wimbledon qualifiziert hatte. Sie trifft gleich auf die als Nummer 4 gesetzte Amanda Anisimova. Die Amerikanerin stand im letzten Jahr in Wimbledon und am US Open im Final. Ausgeglichen scheint das Erstrundenduell zwischen Viktorija Golubic (WTA 81) und der für Frankreich startenden Russin Varvara Gracheva (WTA 74). Im letzten Jahr erreichte die 33-jährige Zürcherin erstmals in Melbourne die 3. Runde. Diesmal würde sie in der zweiten Partie gemäss Papierform auf Rybakina treffen. Bei den Männern steht neben Wawrinka kein zweiter Schweizer im Hauptfeld.

Sinner klarer Favorit, Alcaraz das Fragezeichen

Bei den Männern ist Jannik Sinner so klarer Favorit wie bei keinem anderen grossen Turnier. Der Italiener ist in der Rod Laver Arena seit 2023 und einer Fünfsatz-Niederlage im Achtelfinal gegen Stefanos Tsitsipas ungeschlagen. Umgekehrt war sein grösster Konkurrent Carlos Alcaraz in Australien noch nie wirklich erfolgreich. Zwei Viertelfinals aus den letzten beiden Jahren sind die für seine Verhältnisse magere Ausbeute. 2023 scheiterte der Weltranglistenerste an Alexander Zverev, vor einem Jahr an Novak Djokovic.

Der Abstand des Deutschen Zverev und des mit zehn Titeln Rekordsiegers Djokovic auf das Spitzenduo scheint derzeit gross, dennoch dürften sie die ersten Herausforderer sein. Spannend wird zu sehen sein, wie sich die Trennung von seinem langjährigen Trainer und Mentor Juan Carlos Ferrero auf das Spiel von Alcaraz auswirken wird. Sowohl der Spanier als auch Sinner und Djokovic verzichteten auf ein Vorbereitungsturnier.

Sabalenka die Gejagte

Bei den Frauen ist die Favoritenrolle klar vergeben. Aryna Sabalenka triumphierte 2023 und 2024, im letzten Jahr verlor sie einen hart umkämpften Final in drei Sätzen gegen Madison Keys. Auch am US Open und vergangene Woche in Adelaide stellte die Belarussin eindrücklich unter Beweis, dass sie derzeit die beste Hartplatz-Spielerin ist. Die weiteren Grand-Slam-Champions des letzten Jahres, Coco Gauff in Paris und Iga Swiatek in Wimbledon, schafften es in Melbourne hingegen noch nie in den Final.

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