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Keystone-SDA | Mittwoch, 01. Juli 2026

Demonstrierende begleiten Röstis Spaziergang zum Verkehrshaus

Rund ein Dutzend Klimaaktivisten haben den ersten Teil des Sommeranlasses von Bundesrat Albert Rösti mitgeprägt. Mit einem Trillerpfeifenkonzert, Konfetti und Sprechchören kritisierten sie die aus ihrer Sicht unzulängliche Klimapolitik des Bundesrats.

Nachdem Umweltminister Rösti das Bahnhofsgebäude in Richtung Luzerner Seepromenade verlassen hatte, tauchten mehrere Klimademonstrierende in Erscheinung. Die Sicherheitskräfte liessen sie gewähren, und auch der Bundesrat blieb gelassen.

Auf dem rund halbstündigen Spaziergang zum Verkehrshaus störten die Aktivisten den Medienanlass mit Zwischenrufen. Rösti nahm direkt zu der Aktion Stellung. "Das ist Gegenstand unserer Demokratie", sagte er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er nehme es ernst, dass einige Leute besorgt seien.

Die inhaltliche Kritik der Demonstrierenden liess Rösti jedoch nicht gelten. "Natürlich sind die Folgen des Klimawandels enorm spürbar, gerade jetzt erneut." Der Bundesrat tue jedoch nicht nichts. "Ich gehe an internationale Konferenzen, arbeite an einem neuen CO2-Gesetz und setze das Klima- und Innovationsgesetz um."

Rösti erinnerte daran, dass die Schweiz nur für ein Promille des CO2-Ausstosses verantwortlich sei. "Die ganze Welt muss mitmachen." Gerade die grossen Emittenten machten mit kriegerischen Konflikten vieles zunichte.

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