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Der Schweizer Meister kassiert in Poznan eine Klatsche
Der FC Thun kann mit der Ligaphase in der Conference League planen. Der Schweizer Meister unterliegt im Playoff-Hinspiel der Europa League bei Lech Poznan gleich mit 0:7.
Der Start in die Partie verlief aus Thuner Sicht ansprechend. Keine zwei Minuten waren im gut gefüllten Stadion des polnischen Meisters gespielt, da verpasste Jan Bamert nach einem Corner die Führung für die Gäste nur knapp. Danach verlor die Mannschaft von Gian-Luca Privitelli jedoch komplett den Faden und kassierte bis zur Pause fünf (!) Gegentreffer.
Die Berner Oberländer liessen Gegenwehr und Organisation auch über weite Strecken der zweiten Halbzeit vermissen. Statt sich aufzubäumen, kassierten sie nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff das sechste Gegentor. Erst als die Polen zwei Gänge herunterschalteten, fanden die Gäste etwas besser in die Partie. Es passte jedoch zum Abend, dass Furkan Dursuns vermeintlicher Ehrentreffer in der 66. Minute vom VAR wegen einer Abseitsstellung einkassiert wurde. Mit dem 7:0 in der Schlussphase besiegelte das Heimteam die dritthöchste Thuner Niederlage in der 128-jährigen Vereinsgeschichte.
So verkommt das Rückspiel in einer Woche zu Makulatur. Immerhin: Dank dem Sieg gegen Vikingur Reykjavik hatte der Schweizer Meister schon vor dem Duell mit Poznan eine europäische Ligaphase auf sicher. Die Verantwortlichen dürfen nun mit der drittklassigen Conference League planen.
Telegramm:
Lech Poznan - Thun 7:0 (5:0)
SR Gishamer (AUT). - Tore: 10. Walemark 1:0. 20. Sayyadmanesh 2:0. 25. Walemark 3:0. 31. Skrzypczak 4:0. 45. Murawski 5:0. 47. Hakans 6:0. 79. Gumny 7:0.
Thun: Steffen; Fehr, Bamert, Bürki, Heule (46. Strannegaard); Reichmuth (56. Bürgy), Roth, Zoukit (46. Saiz), Matoshi; Gutbub (45. Dursun), Labeau (82. Dähler).
Bemerkungen: Verwarnungen: 50. Reichmuth. 70. Strannegaard. 87. Murawski.

















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