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Der Titelverteidiger lässt die Muskeln spielen
Titelverteidiger Paris St. Germain untermauert seine Favoritenrolle in der Champions League mit einem 4:2-Auswärtssieg bei Manchester City.
Titelverteidiger Paris St. Germain bleibt in der Fussball-Champions-League das Mass der Dinge. Mit einem 4:2-Sieg bei Manchester City setzten die Franzosen, die nach zwei Runden in der Königsklasse Erster sind, ein Statement. "Unser Team ist unglaublich", lobte PSG-Coach Luis Enrique.
"Ich glaube, wir haben jenen Ehrgeiz gezeigt, den wir immer an den Tag legen: zu versuchen, das Spiel schon in den allerersten Minuten für uns zu entscheiden", meinte Enrique angesichts einer glänzenden ersten Hälfte in Manchester, die Europas amtierender Klub-Champion mit 3:0 dominierte. Der spanische PSG-Trainer sah aber auch Verbesserungspotenzial. "Die zweite Hälfte hat uns gezeigt, dass wir uns noch steigern müssen. Da hätten wir auch verlieren können, Manchester City hatte zahlreiche Chancen."
Am kommenden Dienstag kommt es in Paris gleich zum nächsten Schlager, wenn die Franzosen den zweitplatzierten FC Barcelona empfangen.
Haaland-Rekord
Für City, das sein erstes Heimspiel nach der Verurteilung durch eine unabhängige Kommission wegen 114 Verstössen gegen die Finanzregeln der englischen Premier League bestritt, war es die erste Niederlage nach acht siegreichen Spielen in dieser Saison. Diese sei vermeidbar gewesen, erklärte Trainer Enzo Maresca. "Angesichts der vielen Chancen, die wir in der zweiten Halbzeit herausgespielt haben, hätten wir mehr verdient gehabt." Die zwei Tore von Stürmerstar Erling Haaland brachten dem Norweger einen Rekord ein: Haaland hält nun bei 61 Champions-League-Toren, er hat für die 60er-Marke nur 60 Spiele gebraucht - 20 Spiele weniger als Lionel Messi.
Italiens Negativ-Novum
Wie PSG bereits sechs Punkte auf dem Konto hat auch Real Madrid, dafür war bei der AS Roma aber eine enorme Kraftanstrengung notwendig. Trotz eines 1:3-Rückstands drehten die Spanier die Partie durch drei Treffer in der Schlussphase. Coach Jose Mourinho sprach von einer "schlechten ersten Halbzeit", aber er habe gewusst, dass den Römern "der Sprit ausgehen würde. Es ist unmöglich, 90 Minuten in diesem Tempo zu spielen."
Durch die späte Niederlage haben in dieser Runde alle vier Serie-A-Klubs - neben Inter und AS noch Como und Napoli - verloren. Das gab es in der Königsklasse bisher nie.

















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