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Ausland
Keystone-SDA | Freitag, 16. Januar 2026

Designierter US-Botschafter witzelt über Island als US-Staat

In Island gibt es Ärger nach einer angeblich scherzhaften Äusserung des designierten US-Botschafters Billy Long, die Insel im Nordatlantik könne ein US-Bundesstaat werden. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, bat das Aussenministerium Islands die dortige US-Botschaft um eine Klarstellung.

Zuvor hatte das Nachrichtenportal "Politico" berichtet, dass der von US-Präsident Donald Trump als Botschafter nominierte ehemalige republikanische Kongressabgeordnete gewitzelt habe, Island könne der 52. US-Bundesstaat werden – und er selbst dessen Gouverneur.

Scherz in angespannter diplomatischer Lage

In Island starteten Bürger daraufhin eine Petition, die die Aussenministerin Katrín Gunnarsdóttir dazu auffordert, Long als Botschafter abzulehnen. Er habe die Worte möglicherweise nicht ganz ernst gemeint, "doch sie sind eine Beleidigung für Island und die Isländer, die für ihre Freiheit kämpfen mussten und stets Freunde der Vereinigten Staaten waren", schreiben die Organisatoren. Am Freitagvormittag hatten gut 4.100 Personen die Online-Petition unterschrieben.

Longs angeblicher Witz kommt in einer angespannten diplomatischen Lage zwischen Grönland, Dänemark und den USA nach wiederholten Äusserungen von US-Präsident Trump, Amerika wolle das zum dänischen Königreich gehörenden Grönland kaufen oder notfalls annektieren.

Später folgt eine Entschuldigung

Wie "Arctic Today" berichtete, entschuldigte sich Long später für seine Äusserung. Er betonte demnach, dass es sich um einen Scherz gehandelt habe. "Wenn sich jemand dadurch beleidigt gefühlt hat, entschuldige ich mich", sagte Long dem Blatt.

Island ist zwar kein Mitglied der EU, jedoch Teil des Europäischen Wirtschaftsraums sowie Gründungsmitglied der Nato. Genau wie Grönland zählte auch Island einst zum Königreich Dänemark, wurde aber 1918 unabhängig und 1944 zur Republik erklärt.

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