/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Sport
Keystone-SDA | Montag, 23. Februar 2026

"Die extremste und schmerzvollste Verletzung"

Den Tränen nahe meldet sich US-Skistar Lindsey Vonn rund zwei Wochen nach dem folgenschweren Sturz bei den Winterspielen in einem emotionalen Instagram-Video zu Wort.

"Es war ein langer Weg, die extremste und schmerzvollste Verletzung, die ich in meinem gesamten Leben hatte. Sie haben beide Seiten des Beins aufgeschnitten wie ein Filet, um es atmen zu lassen. Der Arzt hat mein Bein vor einer Amputation gerettet. Er hat mich gerettet", sagte die 41-Jährige.

Bei ihrem Sturz in der Abfahrt von hatte sich die Speed-Skispezialistin eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen. "Nachdem ich fast zwei Wochen lang nahezu bewegungsunfähig in einem Spitalbett gelegen habe, geht es mir endlich gut genug, um in ein Hotel zu ziehen", schrieb Vonn zu ihrem Video.

Erstmals sprach die US-Amerikanerin ausführlich über die Verletzungen, die sie bei dem Unfall erlitten hatte. "Ich hatte eine komplexe Tibiafraktur, auch den Schienbeinkopf. Alles war zertrümmert", schilderte Vonn. Zudem habe sie ein Kompartmentsyndrom erlitten. "Das heisst, ich hatte ein so starkes Trauma in diesem Bereich des Körpers - es ist zu viel Blut dort, es bleibt stecken und zerquetscht mehr oder weniger alles. Muskeln, Nerven, alles stirbt ab."

Allein eine Operation habe sechs Stunden gedauert. "Ich war länger im Spital, als ich gehofft hätte, weil ich sehr niedrige Hämoglobinwerte hatte von all den Operationen und dem Blutverlust. Ich hatte richtig Probleme, der Schmerz war kaum zu ertragen. Ich hatte eine Bluttransfusion, das hat mir geholfen", berichtete Vonn weiter.

Ausgerechnet eine alte Verletzung könnte entscheidend gewesen sein. "Ich sage immer, dass alles im Leben einen Sinn hat. Hätte ich nicht kurz vor Olympia mein Kreuzband gerissen, wäre Tom (ihr Arzt) nicht vor Ort gewesen. Und dann hätte er mir nicht das Leben retten können, da bin ich sehr dankbar dafür", sagt Vonn.

Sie will sich nun vollständig auf ihre Rehabilitation konzentrieren. In einigen Wochen möchte Vonn vom Rollstuhl auf Krücken umsteigen "Es wird etwa ein Jahr dauern, bis alle Knochen vollständig verheilt sind", erklärte die Abfahrts-Olympiasiegerin von 2010. Anschliessend will sie entscheiden, ob die eingesetzten Metallteile wieder vollständig entfernt werden sollen. Erst danach ist in einer weiteren Operation die endgültige Versorgung ihres Kreuzbandes geplant.

Vonn hatte sich den Kreuzbandriss im Weltcup-Rennen in Crans-Montana unmittelbar vor den Olympischen Winterspielen zugezogen. Dennoch ging die zweimalige Weltmeisterin in Italien an den Start. Ihr Comeback hatte sie Ende 2024 begonnen - mit dem Ziel, bei den Winterspielen in Italien Abfahrts-Gold zu gewinnen.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.