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Keystone-SDA | Samstag, 14. Februar 2026

Diesmal wollen die Frauen den Bronze-Coup schaffen

Nach der Enttäuschung im Sprint hoffen die Schweizer Langläuferinnen im Val di Fiemme auf einen Exploit in der Staffel. Als Vorbild dienen das Quartett von 2002 und die Männer im letzten Jahr.

Gleich nach dem Schock ihres frühzeitigen Ausscheidens im Sprint blickte Nadine Fähndrich bereits wieder nach vorne. "Ich habe meinen Teamkolleginnen gesagt, dass die Staffel ein sehr cooler Wettkampf für uns sein kann", so die Luzernerin. "Gerade auch, wenn man die Teamleistung am Samstag sieht." Nun steht diese Staffel der Frauen über 4 x 7,5 km (je zwei Ablösungen in der klassischen und in der Skating-Technik) an diesem Samstag an.

Zwei Podestplätze dürften vergeben sein - Gold an Schweden und Silber an Norwegen. Dahinter scheint aber einiges möglich. Seit dem Ausschluss Russlands holten sich an den Weltmeisterschaften 2023 und 2025 die Deutschen den freien Platz auf dem Treppchen. Nun liebäugeln die Schweizerinnen ganz leise mit einer Medaille.

Ein Exploit wie Deschwanden?

Vor einem Jahr an der WM in Trondheim belegte das Quartett mit Anja Weber, Nadja und Marina Kälin sowie Nadine Fähndrich den 5. Platz. "Der Rückstand auf den 4. Platz war schon etwas gross", erinnert sich Schlussläuferin Fähndrich. "Deshalb habe ich den Rang abgesichert. Aber ich denke, ich hätte schon noch etwas mehr forcieren können." Nun wollen die Schweizerinnen, bei denen vor allem Nadja Kälin im Skiathlon als Vierte eine glänzende Form zeigte, die grosse Überraschung schaffen. Skispringer Gregor Deschwanden machte es im Val di Fiemme diese Woche schon vor.

Sie können sich dafür auf zwei Vorbilder aus dem eigenen Lager stützen. 2002 in Salt Lake City liefen Andrea Huber, Laurence Rochat, Brigitte Albrecht und Natascia Leonardi sensationell zu Bronze - hinter Deutschland und Norwegen. Auch damals fehlten die Russinnen nach zwei positiven Dopingtests. Es ist bis heute die einzige Medaille einer Schweizer Frauenstaffel an einem Grossanlass.

Nur noch Grond übrig

Den Männern gelang ein solcher Coup erst vor Jahresfrist in Trondheim, als Schlussläufer Valerio Grond Schweden, Frankreich und Kanada in die Schranken wies und der Schweiz eine nicht budgetierte Silbermedaille sicherte. Allerdings sieht die Situation bei den Schweizer Männern nur zwölf Monate später ganz anders aus. Die ersten drei Läufer von Trondheim sind nicht mehr dabei. Jonas Baumann ist zurückgetreten, Cyril Fähndrich und Jason Rüesch konnten sich nicht für Olympia qualifizieren.

Die Schweizer Distanzläufer erleben einen auf der ganzen Linie enttäuschenden Winter. Nun haben die Trainer die Qual der Wahl, nicht weil es zu viel Auswahl gibt, sondern fast keine. In Frage kommen für die drei offenen Plätze Beda Klee, Noe Näff, Nicolas Wigger und der Sprintspezialist Janik Riebli, dem im Teamsprint am kommenden Mittwoch mit Grond mehr zuzutrauen ist. Eine zweite Olympiamedaille bei den Männern nach der bronzenen von Sapporo 1972 scheint bei dieser Ausgangslage ausser Reichweite.

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