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Dominic Stricker verliert seine Hängepartie
Dominic Stricker scheidet als letzter Schweizer am Swiss Open in Gstaad aus. Er verliert am Viertelfinaltag in den Achtelfinals und auf dem Nebenplatz. Ein Schweizer ist noch dabei. Im Doppel.
Dominic Stricker (ATP 360) unterlag dem Kasachen Alexander Schewtschenko 6:7 (5:7), 2:6. Die Fortsetzung der Partie dauerte am Freitagmittag noch 61 Minuten. Der Berner war mit einer Break-Führung (4:3 im ersten Satz) in den zweiten Tag gestartet. Er baute den Vorsprung sogar noch auf 5:3 aus, schaffte es aber nicht bis zu einem Satzball. Schewtschenko, der Nummer 100 der Welt, gelang zum 5:5 das Re-Break, dann sicherte er sich den ersten Satz im Tiebreak.
Im gleichen Stil ging es für Stricker weiter. Im zweiten Durchgang schaffte der Kasache gleich zum Auftakt einen Aufschlagdurchbruch. Stricker erspielte sich zwar vier Breakchancen zum 3:3, konnte aber keine nutzen und gab gleich nach den verpassten Möglichkeiten zum dritten Mal in der Partie den Aufschlag ab.
Vom Wetter ausgebremst
Stricker, der dank einer Wild Card im Hauptfeld mitspielen durfte, scheiterte zum vierten Mal nach 2022, 2023 und 2025 in den Achtelfinals. Nach seinem hervorragenden Auftritt in der Startrunde mit einem überzeugenden Erfolg gegen den als Nummer 6 gesetzten Jaume Munar (ATP 44) schien durchaus noch mehr möglich. Pech war sicher, dass er wegen der Wetterkapriolen vom Donnerstag nicht wie vorgesehen den TV-Match in der stimmungsvollen Roy Emerson Arena bestreiten durfte, sondern zu später Stunde auf den kleinen Nebenplatz ausweichen musste - und da nach vielversprechendem Start bald von weiterem Regen und Dunkelheit gestoppt wurde.
In der Weltrangliste wird sich Stricker kaum verbessern, weil er auch vor einem Jahr im Saanenland die Achtelfinals erreicht hatte. Der Tag wurde danach aus Schweizer Sicht nicht besser. Am frühen Abend schied Stricker zusammen mit dem Zürcher Dylan Dietrich auch im Doppel aus. Dennoch bleibt ein Schweizer im Rennen: Der Bündner Jakub Paul steht mit dem Amerikaner Ryan Seggerman im Doppel-Halbfinal.
Vorjahressieger Bublik ausgeschieden
Auch die beiden Topfavoriten schieden am Freitag aus. Erst scheiterte der Vorjahressieger und Topgesetzte Alexander Bublik in seinem ebenfalls verschobenen Achtelfinal im Tiebreak des dritten Satzes gegen Quentin Halys (ATP 90). Danach unterlag der zweifache Gstaad-Sieger Casper Ruud in drei Sätzen dem Argentinier Juan Manuel Cerundolo. (ATP 45).
Im Halbfinal steht am Samstag keiner der Top 4. Cerundolo trifft auf den Belgier Raphaël Collignon (ATP 42), der den als Nummer 3 gesetzten Monegassen Valentin Vacherot ausschaltete. Dessen Cousin Arthur Rinderknech, die Nummer 4 des Turniers, unterlag Stefanos Tsitsipas (ATP 85). Der einstige Weltranglistendritte aus Griechenland steht erstmals seit Gstaad vor zwei Jahren im Halbfinal eines ATP-Sandturniers.


















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