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Donald Trump erzählt seine Sicht der Dinge
US-Präsident Donald Trump bestätigt, die FIFA im Wirbel um die Rot-Sperre von Stürmer Folarin Balogun bei der WM selbst um eine Überprüfung gebeten zu haben.
"Ich habe um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht dachte, dass es ein Foul war", sagte Trump anlässlich einer Pressekonferenz im Oval Office. "Ich habe lediglich eine Überprüfung gefordert, weil ich es nicht für ein Foul hielt, und ich kenne mich mit solchen Dingen aus."
Die FIFA hatte am Sonntag die Rot-Sperre für Balogun aufgehoben und zur Bewährung ausgesetzt. Für die USA ist der Fall von grosser Bedeutung: Im WM-Achtelfinal gegen Belgien ist der für die Mannschaft wichtige Stürmer nun wieder spielberechtigt. "Ganz egal, was passiert, man muss ihnen erlauben, ihre besten Spieler einzusetzen", argumentierte Trump weiter.
Zwei "grossartige Athleten" seien zusammengestossen und hätten sich ineinander verhakt, interpretierte Trump den Vorfall beim Sechzehntelfinal des US-Teams gegen Bosnien-Herzegowina. "Das war kein Fall, in dem jemand zugeschlagen hat, was, wie Sie wissen, etwas anderes wäre."
Die FIFA hatte die Rot-Sperre von Balogun aufgehoben. Der 25-Jährige hatte gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen, nachdem er unabsichtlich auf dem Knöchel seines Gegners Tarik Muharemovic gelandet war. Trump wusste nach eigenen Angaben zunächst nicht, was eine Rote Karte bedeutet. "Als ich es dann erfuhr, dachte ich: "Das kann doch nicht wahr sein!""
Infantino bestätigt Telefonat
Der FIFA-Präsident Gianni Infantino bestätigte am Montagabend, dass ihn Donald Trump wegen der Roten Karte gegen Balogun angerufen habe. Er habe Trump erklärt, dass die Disziplinarorgane der FIFA unabhängig seien. "Während unseres Gesprächs erklärte ich, dass ein rechtliches Verfahren vor den unabhängigen Justizorganen der FIFA hängig sei und der Fall zu gegebener Zeit von den zuständigen Instanzen entschieden werde", schrieb Infantino auf X.
Auch Trump hatte sich zuvor zum Telefonat mit Infantino geäussert, allerdings ohne den Namen des Wallisers zu erwähnen. "Ich habe mit einem Mann gesprochen, der hoch angesehen ist - und dessen Ansehen sich verzehnfacht hat", sagte er.
Bereits zuvor hatte sich der US-Präsident zu dem Fall geäussert, dabei allerdings noch keine persönliche Einmischung öffentlich gemacht. Auf seinem Truth Social schrieb er: "Vielen Dank an die FIFA, dass ihr das gemacht habt, was richtig ist und eine grosse Ungerechtigkeit wiedergutgemacht habt." Der 80-Jährige war bislang bei keinem WM-Spiel vor Ort, wird aber spätestens zum Final am 19. Juli in East Rutherford, New Jersey, im Stadion erwartet.

















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