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Duplantis muss für Goldmedaille sehr stark springen
Das schwedische Stabhochsprung-Phänomen Armand Duplantis hat am Sonntagabend in Birmingham seinen vierten Europameistertitel in Folge gewonnen. Das sind die weiteren Fakten vom Sonntag.
Duplantis wird gefordert
Armand Duplantis liess es mit Gold bewenden. Er versuchte gar nicht erst, seinen Weltrekord (6,31 m) zum 16. Mal zu verbessern. Der 26-jährige Stabhochspringer und Doppel-Olympiasieger sicherte sich den Titel, indem er als Einziger 6,15 m überquerte. Er verwies den Griechen Emmanouil Karalis auf Platz 2. Karalis zeigte jedoch einen sehr guten Wettkampf, obwohl in der Resultatliste nur 6,00 m stehen.
Auf die Höhen, die Duplantis jeweils im ersten Versuch meisterte, musste Karalis immer mit 5 cm mehr reagieren. Auf 6,20 m fehlte dem Griechen nicht viel.
Zentimeter-Krimi im Weitsprung
Der Weitsprung der Frauen spielte sich auf hohem Niveau ab und endete in einem Zentimeter-Krimi. Die Italienerin Larissa Iapichino gewann mit 7,00 m, die Britin Jazmin Sawyers holte mit 6,99 m Silber, Frankreichs Hilary Kpatcha mit 6,98 m Bronze. Favoritin Malaika Mihambo blieb mit 6,94 m nur Platz 5.
Annik Kälin, die an der EM auch im Weitsprung hätte antreten können, hätte einen sehr schweren Stand gehabt. Ihr Schweizer Rekord liegt bei 6,90 m.
Georgia Bell siegt über 1500 m
Die Britin Georgia Bell sicherte sich ihren ersten Europameistertitel über 1500 m, indem sie die Ziellinie nach 4:07,78 Minuten überquerte. Die Favoritin vor heimischem Publikum, aktuelle Hallenweltmeisterin über diese Distanz und jüngste Commonwealth-Games-Siegerin über 800 m, hätte auch das Potenzial, in den Kampf um die 800-m-Krone der Frauen einzugreifen. Bell hatte es in ihrer Heimat aber auf Gold abgesehen, und das war über 1500 m einfacher zu holen.

















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