Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Ein glücklicher Roth, ein enttäuschter Werner
Für Noé Roth ist der Gewinn der Silbermedaille im Aerials der Lohn für harte Arbeit. Pirmin Werner freut sich mit seinem Teamkollegen, ist aber auch enttäuscht über seinen 5. Platz.
Noé Roth (2.): "Es ist unglaublich und mega schön. Ich habe die letzten vier Jahre darauf hingearbeitet, und jetzt hier zu stehen und die Medaille in den Händen zu halten, bedeutet mir extrem viel. Ich spüre Freude, Stolz und eigentlich alle positiven Emotionen auf einmal. Es ist sehr cool, in die Fussstapfen vom Mami (Colette Brand gewann 1998 in Nagano Bronze im Aerials - die Red.) zu treten.
Es waren die stressigsten 20 Minuten meines Lebens. Danach fiel die ganze Anspannung ab und ich hatte das Gefühl, nur noch gewinnen zu können. Wir versuchen, uns bewusst aufzulockern und nicht zu sehr zu verkrampfen. Wir sind besser, wenn wir Spass haben.
Bis auf den Umstand, dass meine Füsse wohl etwas zu weit auseinander waren, war der Sprung perfekt. Die Landung war sehr gut, aber am Schluss bin ich etwas eingebückt. Das wird genau bewertet, sonst wäre es wahrscheinlich sogar Gold gewesen."
Pirmin Werner (5.): "Momentan geht mir nicht sehr viel durch den Kopf, ausser dass wir so gepusht haben im Superfinal. Ich bin umso glücklicher, dass Noé am Schluss eine Medaille geholt hat. Es ist immer schön, Familie und Freunde hier zu haben. Ich springe gerne vor ihnen, aber heute konnte ich es leider nicht umsetzen, obwohl ich weiss, dass ich um diese Medaille kämpfen kann und ich die Sprünge in mir habe. Jetzt muss ich sie nur noch im richtigen Moment zeigen. Mit der Qualifikation ist noch nichts gewonnen. Am Ende zählt der letzte Sprung, der sitzen muss."
















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