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Ein Luzerner Punkt trotz Goaliefehler und Platzverweis
Der FC Luzern erkämpft sich in Genf einen Punkt. Trotz langer Unterzahl und einem nächsten Goaliefehler spielt er bei Servette 1:1.
Der FC Luzern verdiente sich den einen Punkt im Stade de Genève dank einer tadellosen Einstellung. Die Zentralschweizer liessen sich nicht durch ein missglücktes erstes Viertel aus der Ruhe bringen, in dem zuerst der neue Luzerner Keeper Karol Letica patzte (14.) und kurz darauf Oscar Kabwit für ein Foul vom Platz flog (20.). Andrejs Ciganiks glich nach einem Konter noch vor der Pause aus.
Letica, der vor einer Woche den fehleranfälligen Simon Simoni als Luzerner Nummer 1 abgelöst hat, hatte wenige Möglichkeiten, sich für seinen Fehler beim Treffer von Miroslav Stevanovic zu rehabilitieren. Das lag an Servette, das nur selten gefährlich vor sein Tor kam. Und wenn die Genfer doch mal in guter Position abschliessen konnten, waren sie zu wenig präzise, wie etwa Samuel Mraz in der Nachspielzeit.
Besonders ärgern dürfte Servettes Trainer Jocelyn Gourvennec aber der Luzerner Ausgleich in der 31. Minute. Bei einem kurz ausgeführten Corner stellten sich seine Spieler so ungeschickt an, dass eine 2:1-Angriffsituation für Luzern entstand, die Linksverteidiger Ciganiks zu seinem ersten Tor seit Oktober 2025 nutzte.
Telegramm:
Servette - Luzern 1:1 (1:1)
8054 Zuschauer. - SR von Mandach. - Tore: 14. Stevanovic (Cognat) 1:0. 31. Ciganiks (Mikolajewski) 1:1.
Servette: Besson; Maceiras (75. Houboulang Mendes), Rouiller, Burch, Njoh (92. Fomba); Pedro Naressi, Douline (62. Sida); Stevanovic, Cognat, Ouattara (62. Mazikou); Mráz.
Luzern: Letica; Dorn, Bung Hua Freimann, Bung Meng Freimann, Ciganiks; Owusu (79. Lucas Ferreira), Zimmermann (69. Winkler), Bertone, Di Giusto (79. Wyss); Kabwit, Mikolajewski (46. Meyer).
Bemerkungen: 20. Rote Karte gegen Kabwit (grobes Foul). Verwarnungen: 36. Njoh, 65. Mráz, 73. Burch, 93. Pedro Naressi.

















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