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Enric Mas lässt Spanien jubeln
Einen Tag, nachdem Überfahrer Tadej Pogacar an der Vuelta a España die Segel streichen musste, lässt ein Spanier die Heimfans jubeln. Enric Mas gewinnt die schwere Bergetappe und baut den Vorsprung im Gesamtklassement aus.
Enric Mas, 31, gewann zum zweiten Mal in seiner Karriere eine Etappe einer Grand-Tour (Giro d Italia, Tour de France, Vuelta a España). Drei Kilometer vor dem Ziel setzte sich Enric Mas ab. Seiner Tempoverschärfung vermochte einzig der Brite Oscar Onley zu folgen. Mas liess sich den Etappensieg aber nicht mehr nehmen.
Schon am Samstag fuhr Mas aufs Podest. Das Leadertrikot wollte der Spanier da noch nicht überziehen - aus Respekt vor Tadej Pogacar, der am Samstag schwer stürzte und das Rennen als souveräner Leader (und designierter Vuelta-Sieger) aufgeben musste. Am Sonntag fuhr Mas aber im roten Leadertrikot - und überzeugte.
Mas fuhr für das spanische Movistar-Team den ersten Etappensieg an der Vuelta seit fünf Jahren ein - und das erst noch in einer der Königsetappen an dieser Spanien-Rundfahrt. Fast 5000 Höhenmeter über 187 km und sechs Bergwertungen inklusive dem Schlussaufstieg nach Alto de Aitana waren zu überwinden. Die Helden der Landstrasse verdienten sich den ersten Ruhetag an der Vuelta am Montag.
Im Gesamtklassement ist für die letzten zwei Wochen der Vuelta noch alles offen. Mas baute den Vorsprung auf den Slowenen Primoz Roglic zwar um 18 Sekunden auf 78 Sekunden aus, aber auch der Österreicher Felix Gall (1:39 Minuten zurück) und der Brite Oscar Onley, der als einziger am Sonntag mit Mas mithielt (2:20 Min. zurück), dürfen sich alle Hoffnungen machen.Enric Mas, 31, gewann zum zweiten Mal in seiner Karriere eine Etappe einer Grand-Tour (Giro d Italia, Tour de France, Vuelta a España). Drei Kilometer vor dem Ziel setzte sich Enric Mas ab. Seiner Tempoverschärfung vermochte einzig der Brite Oscar Onley zu folgen. Mas liess sich den Etappensieg aber nicht mehr nehmen.
Von den Schweizer Fahrern fuhr Stefan Küng (32) lange vorne mit. Der Tudor-Fahrer erwischte eine 24-Mann-starke Spitzengruppe, die das Renngeschehen lange prägte. Küng griff innerhalb dieser Gruppe sogar noch an und fuhr in der letzten Stunde des Rennens auf dem zweiten Platz. Am Ende büsste er jedoch fast eine Viertelstunde auf Sieger Mas ein.

















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