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Keystone-SDA | Donnerstag, 16. April 2026

Erste Frau im All will mit 89 wieder in die Duma

Die als erste Frau im Weltall bekannte Russin Valentina Tereschkowa will auch über ihren 90. Geburtstag im nächsten Jahr hinaus als Parlamentsabgeordnete der Kremlpartei Geeintes Russland arbeiten. Bei der Wahl zur Staatsduma in diesem September werde sie erneut für ihre Heimatregion Jaroslawl kandidieren, teilte die 89-Jährige mit.

Die seit Jahrzehnten als Politikerin aktive frühere Kosmonautin sitzt seit 2011 im russischen Parlament. 2020 stiess sie eine Verfassungsänderung an, die es Kremlchef Wladimir Putin ermöglicht, 2030 und 2036 wieder als Präsident zu kandidieren.

Die am 6. März 1937 geborene Tereschkowa ist als glühende Befürworterin von Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine mit westlichen Sanktionen belegt. Die Politikerin, die auch den Rang eines Generalleutnants hat, gilt als Inbegriff einer autoritären Politik in Russland. Ihr Einzug in die Duma bei der Abstimmung vom 18. bis 20. September gilt als Formsache.

Tereschkowa absolvierte am 16. Juni 1963 als Kommandantin des Raumschiffs "Wostok-6" als erste Kosmonautin einen Flug ins Weltall. Bis heute ist die Pionierin der Raumfahrt auch unter ihrem damaligen Funkrufzeichen Tschaika (Möwe) bekannt.

Partei lobt Tereschkowas Verdienste

"Ich arbeite für die Menschen, wie ich das in den vergangenen zehn Jahren getan habe", sagte sie der Mitteilung ihrer Partei zufolge. Sie wolle künftig noch mehr tun. Ihre Partei lobte, dass dank ihres Einsatzes im Gebiet Jaroslawl neue Kindergärten, Schulen und Wohnhäuser gebaut sowie Kirchen und Kulturdenkmäler restauriert worden seien. Und sie habe durch Intervention auf höchster Ebene den Bau eines Zellulose- und Papierkombinats an einem Stausee und damit auch ökologische Schäden verhindert.

Kremlkritiker machen Tereschkowa dagegen dafür mitverantwortlich, dass Russland unter der Kremlpartei und Putin immer mehr Freiheiten einschränkt. Kommentatoren fragten auch mit Blick auf die Kandidaturen Tereschkowas und des inzwischen 90 Jahre alten Duma-Abgeordneten Wladimir Ressin, wo die von Putin versprochenen neuen Gesichter blieben. Ressin ist der älteste Abgeordnete im russischen Parlament. Putin hat die Teilnehmer an seinem Krieg als künftige neue Elite bezeichnet.

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